Tischtennis: Menden steigert sich
VON RENE PUTJUS - zuletzt aktualisiert: 07.12.2007Rückblick Die Tischtennis-Herren aus Xanten und Rheinberg können mit ihrer Hinrunde mehr als zufrieden sein. Sie befinden sich auf Aufstiegskurs. Der TuS Borth und die TuS-Damen schweben in akuter Abstiegsgefahr.
TuS-Damen ohne Sieg
Die Verbandsliga-Damen des TuS Xanten müssen um den Klassenerhalt zittern. „Es wäre mehr drin gewesen“, resümierte Dieter Post, Betreuer des sieglosen Tabellenvorletzten, die Hinrunde.
Die beiden Zugänge Ursula Nückel (10:11) und Sylvia Gräfe (2:11) kamen nur langsam in Fahrt. „Sie mussten sich erst eingewöhnen“, so Post.
Positiv ging nur Gudrun Rynders von der Platte (13:7). „Wir können im nächsten Jahr befreit aufspielen“, meinte Post weiter.
Xanten/Rheinberg Besser als erwartet haben die Tischtennis-Cracks des TuS Xanten die Oberliga-Hinrunde abgeschlossen. Der Umbruch mit den beiden polnischen Neuzugängen im oberen Drittel wurde hervorragend verarbeitet, der Absteiger belegt mit nur einem Minuspunkt Tabellenplatz eins. Der erneute Wiederaufstieg ist in Reichweite. Der TuS präsentierte sich als homogene Einheit. An Position zwei übertraf Milosz Przypylik mit der Einzelbilanz von 17:2 alle Erwartungen. Mehr als zufrieden kann auch Kapitän Felix Schmidt-Arndt mit sich sein (12:2). Störfeuer wie in der vergangenen Spielzeit sind in der Rückserie nicht zu erwarten.
Volker Arndt mit Spitzenbilanz
Auch die Herren des TuS 08 Rheinberg befinden sich auf Kurs. Das Team belegt punktgleich mit Rhenania Kleve den ersten Rang in der Verbandsliga. Volker Arndt wuchs zeitweise nicht nur in dem Spitzenspiel in der Schwanenstadt über sich hinaus. Er beendete die Serie mit einer 15:1-Bilanz. Damit ist Arndt der zweitbeste Akteur der Liga. Nummer Eins Jens Menden hatte zu Beginn der Saison noch mit den Auswirkungen einer Knieverletzung zu kämpfen. Er steigerte sich dann im Verlauf der Spielzeit. „Wir werden Kleve zu Hause schlagen und am Ende aufsteigen“, gab sich Sportwart Kurt Vohwinkel siegessicher.
In der Landesliga sieht es für den TuS Borth düster aus. Das Schlusslicht hatte von Beginn an Probleme. Kai Hübert (3:18) sowie Ludger Fischer (8:11) blieben deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Den Ausfall von Frank Neumärker konnte die Mannschaft nicht kompensieren. „Dass es so schlecht zu diesem Zeitpunkt aussehen würde, damit hätte ich nicht gerechnet“, sagte Kapitän Peter Potjans und meinte weiter: „Es wird sehr, sehr schwer. Bei einem Abstieg würde die Welt in Borth aber nicht untergehen.“
Rotation kostet Punkte
Die Spieler des TuS 08 Rheinberg II können mit Rang acht zum Jahreswechsel nicht zufrieden sein. Die Rotation zu Beginn der Saison wirkte sich negativ auf das Punktekonto aus. Kai Jun indes wusste zumeist zu überzeugen. Er weist eine 13:4-Bilanz auf. Damit das Abstiegsgespenst in 2008 schnellstmöglich verjagt wird, kündigte Sportwart Vohwinkel Umstellungen an.
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