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Leichtathletik: Nur Hendricks beendet seinen Siebenkampf

VON RENE PUTJUS - zuletzt aktualisiert: 31.01.2012

Leichtathletik (RP). Die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Dortmund wird Werner Riedel, Leichtathletik-Trainer des SV Sonsbeck, nicht in guter Erinnerung behalten. Vier Aktive waren am Start, doch nur Steffen Hendricks (U18) beendete seinen Siebenkampf.

"Hinter uns liegt ein rabenschwarzes Wochenende", sagte der Coach. So schmissen Luca Schumacher, Lukas Korting (beide U20-Klasse) sowie Jan Hendrik Schmitz (U18) das Handtuch.

Der sprintstarke Korting wollte gleich zum Auftakt über die 60 Meter ordentlich punkten. Doch dazu kam es nicht. Nachdem ein Konkurrent einen Fehlstart hingelegt hatte, kam der Sonsbecker beim folgenden Versuch zu früh aus den Blöcken und wurde für diese Disziplin disqualifiziert.

Schmerzen im Fuß und Knie

Riedel gab dem Starter eine Mitschuld: "Ich habe ihm die passenden Worte gesagt. Er hat beim zweiten Mal viel zu lange mit dem Schuss gewartet." Sein Schützlinge trat zwar zum Weitsprung an, warf nach dem ersten Fehlversuch aber entnervt die Brocken hin. Schumacher gab bei der vierten Disziplin auf. Über die 60 Meter benötigte der Xantener 7,57 Sekunden. Die 6,43 Meter im Weitsprung brachten 682 Zähler. Dann kam das Kugelstoßen. Mit dem lädierten Fuß trat er vor den Balken, so dass sich die alte Verletzung (Kapselanriss) wieder bemerkbar machte. Mit 12,76 Metern blieb Schumacher weit unter seinen Möglichkeiten. Beim Einspringen für den Hochsprung wurden die Schmerzen zu stark, so dass für ihn der Siebenkampf vorzeitig beendet war.

Auch Schmitz musste wegen einer Verletzung aufgeben. Die zog er sich in Dortmund beim Lauf über die 60 Meter zu, als er in die vorletzte Hürde lief und zu Boden fiel. Er beendete zwar das Rennen (10,58), klagte da aber schon über ein schmerzendes rechtes Knie. Im Hochsprung biss Schmitz noch auf die Zähne (1,75), an einen Start über die 1000 Meter war wegen des Blutergusses, der sich gebildet hatte, nicht zu denken.

Zu Beginn hatte er folgende Resultate abgeliefert: 60 Meter 8,04 Sekunden, Weitsprung 5,33 Meter, Kugelstoßen 12,09 Meter sowie Stabhochsprung 3,40 Meter. Einen beachtlichen elften Rang von 24 Teilnehmern belegte Hendricks mit 4540 Zählern. "Auf ihn war wieder Verlass. Er hat sein Ding durchgezogen", so Riedel. Der Youngster stellte jeweils über 60 Meter (7,67), 60m-Hürden (8,91) und 1000 Meter (2:47,79) neue Bestmarken auf. Zudem gab's für ihn diese Ergebnisse: Weitsprung 6,22 Meter, Kugelstoßen 11,88 Meter, Stabhochsprung 3,50 Meter und Hochsprung 1,78 Meter.

Quelle: RP/rl


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