Triathlon: Ruhig und gelassen am Start
VON MARCEL KLEIFELD - zuletzt aktualisiert: 18.08.2010Trotz seiner erst 46 Jahre zählt Edgar Epe zum ganz alten Eisen. Das hat allerdings nichts mit seiner körperlichen Verfassung zu tun – im Gegenteil. Der Sonsbecker wirkt drahtig und austrainiert.
Doch wer mehr als 20 Triathlon-Ereignisse mitorganisiert hat und mehr als zehnmal selbst an den Start gegangen ist, der verfügt sicherlich über eine ordentliche Portion Routine. Epe gehört beim Nibelungen-Triathlon, bei der die RP als Medienpartner fungiert, zu den vielen wichtigen Personen – und das abseits des Starterfeldes. Der 46-Jährige, der im Vertrieb tätig ist, trainiert nur noch für sich und geht bei Wettkämpfen aber selbst nicht mehr an den Start.
Obwohl das so gar nicht richtig ist. Denn Epe geht sehr wohl an den Start. Sogar mehrmals. Als Starter hat er die Aufgabe, den verschiedenen Triathleten mit der Pistole das Startsignal zu geben. Voraussichtlich neun bis zehn Startschüsse, meist liegen 30 Minuten zwischen den Starts, wird Epe am 5. September in verschiedenen Abständen abfeuern.
Und die Teilnehmer sind diszipliniert: "Einen Fehlstart hat es in all den Jahren noch nicht gegeben", erinnert sich Epe. Im Hinblick auf seine Startaufgabe ist der Triathlon-Freund nicht (mehr) nervös. "Das erste Mal vor mehr als zehn Jahren war ich es allerdings schon", blickt er zurück.
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