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Tischtennis: Titeljagd statt Abstiegskampf

VON ANNE PASSMANN UND RENE PUTJUS - zuletzt aktualisiert: 17.03.2007

Die Tischtennis-Meisterschaft legt im Amateurbereich eine Pause ein. In Paderborn wird stattdessen um die Westdeutsche Meisterschaft gespielt. Auch Teilnehmer aus hiesigen Vereinen stehen an den Platten.

Info

Über 350 Teilnehmer

Mehr als 350 Aktive über 40 Jahre aus ganz NRW werden um die jeweiligen Titel spielen.

Die großen Favoriten kommen aus dem Bezirk Düsseldorf, die 2006 in Dormagen mehr als 50 Prozent aller Medaillen gewannen.

Dirk Twardygrosz, der mit dem TuS Xanten um den Verbleib in der Regionalliga kämpft, denkt an diesem Wochenende nicht an das Abstiegsgespenst. Er steht bei der Westdeutschen Senioren-Meisterschaft an die Platten, um erneut den Titel im Doppel zu holen. In der Masperhalle in Paderborn rückt heute und morgen der Liga-Alltag für die Tischtennis-Spieler in den Hintergrund. Gespielt wird am Samstag zunächst in Vierergruppen. Die beiden Top-Platzierten ziehen am Abend in die K.o.-Runde ein. Die Sieger werden dann am Sonntag ermittelt.

Mit dabei in der Altersklasse 40 sind auch Ursula Nückel (Sonsbeck) und Petra Post (Xanten). Für die Domstädterin ist es der erste Auftritt bei solch einer Meisterschaft. In ihrer Gruppe trifft sie mit Birgit Weustermann auf eine alte Bekannte von den Westdeutschen Zweiermannschafts-Titelkämpfen 2006. Damals unterlag sie. Post ist froh, wenn sie die Gruppenphase übersteht. Ähnlich sieht es bei Nückel aus, die in ihrer Gruppe auf die Doppelpartnerin von Post, Bettina Balfort, trifft. Außerdem erwartet sie mit Christiane Busche-Schmitt die Nummer Sechs der Westdeutschen Senioren-Rangliste.

Kowalski ist mit dabei

Ihr Ziel: der dritte Gruppenplatz. Im Doppel rechnet sich die Bezirksliga-Spielerin keine Chancen aus. Im Mixed startet Nückel mit dem Oberligaspieler Gerd Kowalski (TuS 08). Sollte das Duo die erste Runde überstehen, würden sie auf das an Eins gesetzte Turnier-Paar treffen. Für Kowalski ist es übrigens die Premiere bei den Senioren. Er hat sich sowohl im Einzel als auch im Doppel folgendes Ziel gesetzt: „Soweit kommen wie möglich und ein bisschen Spaß haben.“ Seine Gruppengegner kennt er alle nicht. Und auch im Doppel trifft Kowalski mit Frank Hasselnburg auf zwei Unbekannte.

Weitaus höhere Ziele hat sich der erfahrene Dirk Twardygrosz mit Doppelpartner Ulf Boden gesteckt. In den vergangenen drei Jahren konnte das Paar zweimal den Titel holen. Und auch diesmal streben sie ihn wieder an. Seine Gruppe im Einzel ist relativ ausgeglichen. „Drei Leute sind gleich stark einzuschätzen.“ Für ihn wird es schwer, die zweite Runde zu erreichen.

Lagger wieder Favorit

Für den SV Menzelen ist in der AK 50 Udo Gansel wieder mit dabei. Auch er hat eine starke Gruppe erwischt. Er hofft auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im Doppel sieht Gansel die Chancen eher durchwachsen. Die besten Aussichten im Doppel und im Einzel hat sein Teamkollege Helmut Lagger, der bei den Senioren 60 Achter der deutschen Rangliste und Erster in der Westdeutschen Rangliste ist. Damit sind die Finalrunden für ihn ein absolutes Muss. Im Doppel ist er mit Harald van Bühren (SV Walbeck) gar Titelverteidiger.

Quelle: RP

 
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