Aus den Vereinen: TuS Borth möchte sich besser verkaufen
VON RENE PUTJUS - zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Aus den Vereinen (RP). Im April 2011 hatte die neue Vereinsspitze des TuS Borth ihre Arbeit aufgenommen. Auf der jetzigen Hauptversammlung zog der Vorsitzende Wolfgang Kroggel vor 40 Zuhörern ein erstes Zwischenfazit. Er machte deutlich, dass der Club gut aufgestellt sei, aber an Attraktivität hinzugewinnen möchte.
Vor allem will der TuS die Mitglieder besser über das Vereinsleben informieren. So wird mit Beginn der Rückrunde der Kreisliga A zu jedem Heimspiel der Fußballer ein Vereinsmagazin erscheinen. "Die erste Ausgabe, die auch bei unseren Sponsoren ausliegen wird, hat 16 Seiten. Unsere Abteilungen bekommen dort die Möglichkeit, sich und ihre Aktivitäten vorzustellen", sagte Kassierer Kurt Beuer.
Mitglieder verloren
Der Vorstand hat längst erkannte, dass der TuS die Bürger verstärkt auf sich aufmerksam machen muss. 586 Mitglieder zählt der Sportverein derzeit. 2007 waren es noch 750, wie Beuer verrät. "An dem Rückgang tragen aber sicherlich auch die zwei Beitragserhöhungen ihre Mitschuld. Wir wollen deshalb mehr für unsere Angebote in der Bevölkerung werben", meinte der 58-Jährige weiter. Auch daher haben er und seine Mitstreiter sich entschlossen, ab 31. August ein Sommerfest mit Sportlerball auf der Anlage am Mittelweg auf die Beine zu stellen.
Dort sollen dann auch wieder langjährige Mitglieder geehrt werden. Am 2. September gibt's zudem ein großes Frühstück am Platz. "Zu beiden Veranstaltungen laden wir ausdrücklich alle Bürger aus Borth und Wallach ein", so Beuer. Noch intensiver will sich der Club um die Nachwuchsfußballer kümmern. Dies wurde in einem Gespräch mit dem neuen Abteilungsleiter Wolfgang Zeien bekräftigt. "Er bekommt unsere vollste Unterstützung. Wir wollen in Zukunft noch mehr Eigengewächse in die Senioren-Mannschaften integrieren und daher die Ausbildung vorantreiben", sagte Beuer. Die Trainer und Betreuer nehmen daher regelmäßig an Fortbildungen teil.
Sportausweis einführen
Der TuS überlegt überdies, den Sportausweis des Deutschen Olympischen Sportbundes einzuführen. Damit soll eine stärkere Mitgliederbindung einhergehen. So könnte es mit dem Ausweis Rabattvorteile bei Sponsoren geben und dieser dem Verein womöglich neue Vermarktungsmöglichkeiten bringen.
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