Tischtennis: Xantens Herren streben in Bönen Wiedergutmachung an
zuletzt aktualisiert: 04.02.2012Tischtennis (RP). Rheinberg/Xanten (SK) Wiedergutmachung steht für den TuS Xanten auf dem Programm. Zuletzt verloren die Tischtennisspieler aus der Domstadt zwei Partien hintereinander in der Regionalliga. Mit 16:10 Punkten steht das Sextett um Kapitän Sascha Köstner auf dem vierten Rang. Im Hinblick auf das Saisonziel muss der Neuling weitere Zähler holen, um den derzeitigen Platz zu verteidigen.
Kelm schmerzen die Knie
"Die Ergebnisse der letzten beiden Spiele waren nicht zu unserer Zufriedenheit. Wir werden nun alles versuchen, um dieses Mal zu gewinnen", sagte Routinier Frank Kelm. Morgen ab 14 Uhr gehen die Xantener bei den TTF Bönen an die Platten. Die Hausherren stehen mit 9:17 Punkten auf einem Relegationsrang. Der Tabellenachte zeigte eine Leistungssteigerung in der Rückrunde. Zuletzt holten die Hausherren ein starkes Unentschieden gegen den Zweiten Brackwede. "Das war ein Top-Ergebnis. Die Mannschaft ist ausgeglichen und in der Lage, jeden Gegner zu ärgern", weiß Kelm. Zwar klagt Xantens "Sechser" weiterhin über Schmerzen in beiden Knien, wird aber trotzdem dabei sein. "Auf Dauer kann ich allerdings nicht hundert Prozent geben." Unterschätzen wird der Aufsteiger den Gastgeber nicht. Das obere Paarkreuz zeigte in Brackwede, was es drauf hat. Dort holten Andreas Rosenhövel und Christoph Waltemode vier "sagenhafte Punkte", so Kelm. Während die "Mitte" mit Jan Lüke und Jaroslaw Werner negative Bilanzen aufweisen, erkämpften sich auch Christopher Pläster und Jonas Franzel drei Zähler gegen Brackwede und werden den TuS-Akteuren wohl höchste Konzentration abfordern.
Herren-Verbandsliga: Vom Gedanken, am Saisonende den direkten Wiederaufstieg feiern zu können, hat sich der TuS 08 Rheinberg verabschiedet. Der Tabellendritte sieht jedoch weiter nach vorne. Die Akteure um Kapitän Ermin Besic gastieren heute ab 18.30 Uhr beim TTV Rees-Groin. In der Hinrunde stand am Ende ein 9:6 für den Absteiger zu Buche.
Ein Spiel auf Augenhöhe
Auch dieses Mal tritt Besic dem Fünften nicht mit Siegesgewissheit entgegen. "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Da können wir schnell unter die Räder kommen." Zumal das obere Paarkreuz um Besic und Marcel Abel den Brüdern Jörn (22:6) und Carsten (16:9) Franken in der Hinserie mit Abstand unterlegen war. Das gegnerische Spitzenpaarkreuz zeigte sich auch zuletzt weiter in Topform. Besic setzt in Rees größte Motivation voraus. Denn auch Thomas Büssen sowie Lars Terjung müssen auf Christian Schepers (16:5) an Nummer Fünf achtgeben.
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