Erkelenz: Adventszeit durchs Schlüsselloch
VON PFR. ROBIN BANERJEE - zuletzt aktualisiert: 05.12.2007 - 09:58Erkelenz (RPO). Vor Jahren erzählte mir ein Konfirmandenvater, wie er am Heilig Abend immer mit einem Besenstiel die Schiebetür zum Wohnzimmer zugehalten hat, damit ja keines seiner Kinder den Weihnachtsbaum zu früh sah.
Die Kinder des ersten Schuljahres haben vielleicht auch solche Eltern, die den Weihnachtsabend bewusst gestalten und die Erwartung steigern. Das heißt ja nicht, dass die Kinder nicht auch Strategien entwickeln können, wie sie schon ein bisschen Vorfreude gewinnen können. Ihr Karton zeigt jedenfalls einen Blick durch das Schlüsselloch auf den geschmückten Weihnachtsbaum und natürlich die Geschenke.
Ich finde es toll, dass sie nicht nur die Geschenke gestaltet haben, sondern eben auch den Tannenbaum. Der gibt einen Hinweis darauf, dass Geschenke keinen Selbst- oder wirtschaftlichen Zweck erfüllen. Geschenke sind Ausdruck von Dankbarkeit und Anerkennung, von Liebe und Freude. Geschenke stiften eine Beziehung, zu Weihnachten auch die Beziehung zum Kind in der Krippe.
Im Hof der evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg wächst ein großer Adventskalender. Wir schauen mit den Schwanenbergern jeden Tag auf den neuen Adventskarton.
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