Erkelenz: Ampeln und Lotsen Gefahr am Grenzlandring
zuletzt aktualisiert: 02.09.2010Erkelenz (RPO). "Wir haben sicherlich schon viel erreicht." Helmut Holländer, Erster Beigeordneter der Stadt Hückelhoven, ist mit Blick auf die Sicherheit von Schülern im Straßenverkehr im Grunde zufrieden. Allerdings würden von den Eltern noch weitere Punkte genannt, die entschärft werden sollten.
Zusammen mit der Polizei und dem Ordnungsamt habe die Verwaltung genaue Schulwegpläne erstellt und manches für die Sicherheit der Schulwege getan. In diesem Zusammenhang lobt Holländer auch die ehrenamtliche Arbeit der Schülerlotsen, die sich für die Sicherheit der Schüler einsetzen.
Aus Sicht der Stadt stellt unter anderem die Breite Straße in Hilfarth einen Brennpunkt dar, ebenfalls, so Holländer, sei der Bereich an der Hückelhovener Grundschule "An der Burg", Dinstühler Straße, alles andere als sicher.
Ein weiterer Brennpunkt sei auch die Martin-Luther-Straße. "An diesen Stellen haben wir Bedarfsampeln eingerichtet, die sich auch bewährt haben. Der Landschaftsverband wollte diese Maßnahmen zunächst nicht zulassen, aber wir haben uns als Stadt durchgesetzt", sagt Holländer, der darin eine Hilfestellung gerade für Grundschüler sieht.
Ein weiterer neuralgischer Punkt sei die Verkehrslage am Ratheimer Schulzentrum. Die stark befahrene Straße ist jedoch weitgehend mit Ampelanlagen ausgerüstet.
Der Hückelhovener Beigeordnete bekräftigte aber auch, dass die neuralgischen Stellen im Stadtgebiet in der Vergangenheit keine Unfallhäufungspunkte waren. Das, so sagt Holländer, liege sicher auch daran, dass die Schüler gut angeleitet würden.
WEGBERG (hec) Auf dem Weg zu den Schulen im Schul- und Sportzentrum an der Maaseiker Straße gelten besonders die vielbefahrene Beecker Straße und die Maaseiker Straße als Gefahrenschwerpunkte. An den Fußgängerüberwegen in der Nähe der Grundschule (Echter Straße) sorgen deshalb jeden morgen Schülerlotsen für mehr Sicherheit auf den Schulwegen.
Zu Beginn dieses Schuljahres müssen Wegberger Schüler besonders aufmerksam sein. Da in der Innenstadt mehrere Fahrbahnen erneuert werden, sorgen Baustellen für unübersichtliche Stellen auf dem Schulweg. "Das gilt derzeit besonders für die Fußbachstraße", sagt Ulrich Schulz vom Ordnungsamt. Dort sind seit ein paar Tagen große Baumaschinen unterwegs, um die Fahrbahn zu erneuern. Die Verkehrslage dort ist zum Teil sehr unübersichtlich. Schüler und Autofahrer sollten vor allem in diesem Bereich äußerst aufmerksam sein.
Zu teils schweren Unfällen mit Schülern ist es in den vergangenen Jahren am Grenzlandring in Höhe der Geschwindigkeitsmessanlage am Ortseingang von Wegberg-Watern gekommen. Eine Querungshilfe mitten auf der Fahrbahn sollte die Gefahrenstelle entschärfen. Wenn jedoch häufig mehrere Schüler mit ihren Fahrrädern gleichzeitig die kleine Querungshilfe nutzen, wird es dort zu eng. Weil vordere oder hintere Reifen der Fahrräder teils bis auf die engen Fahrspuren ragen, kommt es dort zu brenzligen Situationen.
Der dringende Wunsch der Stadt Wegberg, an dieser Stelle die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 70 auf 50 zu reduzieren, wurde vom zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW abgelehnt. Damit Schüler, die jeden Morgen mit dem Fahrrad von Tüschenbroich, Watern oder Klinkum kommen, den sichersten Weg zum Wegberger Schulzentrum nutzen, wurde dieser mit besonderen Symbolen auf der Fahrbahn gekennzeichnet.
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