Erkelenz: „Granate“ war nur ein Silvesterknaller
zuletzt aktualisiert: 09.01.2008Erkelenz (RPO). Am Ende stellte sich die vermeintliche Handgranate als Attrappe heraus. Bis Experten des Kampfmittelräumdienstes aus Aachen dies aber herausfanden, sorgte der Fund auf der Aachener Straße gestern Morgen für einige Aufregung.
Gegen 10 Uhr hatte ein Passant die Polizei informiert, weil ihm der Gegenstand im Rinnstein vor dem Haus Nummer 54 verdächtig vorkam. Auch die Beamten der Wache Erkelenz und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes konnten nicht sofort ausschließen, dass die „Granate“ echt sei, „zumal ein Sicherungsstift fehlte und der Auslösehebel nur mit Klebeband umwickelt war“, heißt es im Polizeibericht. Und Wolfgang Linkens vom Ordnungsamt erzählt: „Die sah täuschend echt aus.“
Mit mehreren Streifenwagen rückte die Polizei an und sperrte die Aachener Straße zwischen Franziskanerplatz und Wilhelmstraße ab. Die Anwohner wurden informiert und mussten in ihren Häusern bleiben. Und an den Absperrungen drängten sich die Schaulustigen – Radfahrer, die umkehren mussten, Schüler, Passanten. Als der Experte aus Aachen gegen 11.15 Uhr eintraf, war allerdings schnell klar: Bei dem Fund handelte es sich nicht um eine Handgranate, sondern um einen Silvesterknaller, der möglicherweise schon seit dem Fest dort lag.
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