Erkelenz: Bürogebäude ausgebrannt
VON ANKE BACKHAUS - zuletzt aktualisiert: 07.12.2011Erkelenz (RP). Am Montagabend brach in einem Sanitärbetrieb in Tenholt ein Feuer aus. Auch die Kriminalpolizei konnte die genaue Ursache noch nicht ermitteln, sie geht von einem technischen Defekt aus. Der Betrieb arbeitet normal weiter.
Das ganze Ausmaß war erst gestern Morgen erkennbar: Das Bürogebäude des Tenholter Sanitärfachgeschäftes Niessen ist am Montagabend komplett ausgebrannt. Um 20.01 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die Züge I und II der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Erkelenz rückten aus.
Wie Stadtbrandinspektor und Wehrleiter Wolfgang Linkens gestern erklärte, war bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte eine Halle vollständig verraucht. "Die Ursache konnte aber nicht lokalisiert werden, deshalb wurde die Dachhaut geöffnet", sagte Linkens.
Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden im Innenangriff eingesetzt. Unterdessen informierte die Polizei aus Sicherheitsgründen die Anwohner.
Löschzüge I und II
Im Einsatz Die Löschzüge I und II der Feuerwehr Erkelenz rückten aus. Im Einsatz waren 79 Feuerwehrleute und 17 Einsatzfahrzeuge sowie der Atemschutzcontainer der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach. Den Einsatz der Feuerwehr leitete Klaus Peters, stellvertretender Wehrleiter. Zur Einsatzstelle wurden auch der Großraumrettungswagen des Kreises Heinsberg und die Polizei gerufen.
Mit Wärmebildkamera
Nachdem die Feuerwehrleute die Decke geöffnet hatten, entdeckten sie einzelne Brandnester. Unterstützend setzten die Einsatzkräfte auch eine Wärmebildkamera ein. Doch auch damit ließ sich der genaue Brandherd nicht ausfindig machen, so dass die Experten der Kriminalpolizei aus Heinsberg die Ermittlungen aufgenommen haben. Der Einsatz dauerte bis 2.10 Uhr.
In der Nacht leisteten die Wehrleute der Löschgruppe Granterath die Brandsicherheitswache, vor Ort blieb auch die Erkelenzer Drehleiter. Gestern um 7.50 Uhr rückte die Feuerwehr nochmals zur Brandstelle aus, da im Brandschutt noch eine Rauchentwicklung entdeckt wurde. Bereits um 8.25 Uhr war dieser Einsatz beendet.
Der betroffene Betrieb reagierte schnell, um den normalen Tagesablauf nicht zu gefährden. Wie es aus dem Betrieb gestern hieß, sei ein Übergangsbüro eingerichtet worden. Im Bürodienst sind sieben Mitarbeiter eingesetzt. Die Mitarbeiter, die an den Baustellen tätig sind, sind nicht betroffen. Sie können nach Auskunft des Betriebes normal arbeiten. Mehr könne im Augenblick nicht getan werden, da erst die Untersuchungen der Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Heinsberg abgewartet werden müssten. Betriebsinhaber Heinz Niessen hat den Brand entdeckt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Wie hoch der Sachschaden letztlich ist, steht noch nicht fest. Die genaue Ursache des Brandes war auch gestern noch nicht bekannt. Die Kripo Heinsberg geht nach den Untersuchungen vor Ort in Tenholt von einem technischen Defekt aus, der offenbar in der Zwischendecke ausgelöst wurde.
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