Kreis Heinsberg: Delegation bei Grüner Woche in Berlin
VON PETER ESSER - zuletzt aktualisiert: 18.01.2010Kreis Heinsberg (RPO). Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin präsentierte sich der Kreis Heinsberg am Stand des Deutschen Landkreistages den Besuchern der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Eine Delegation von 28 Personen war nach Berlin gereist, um den Stand unter dem Motto "Landkreis – Lebensraum mit Zukunft" zu gestalten. Sie setzte sich aus Vertretern von Vereinen, Unternehmen, Politik und Verwaltung zusammen.
Typisches aus der Region
Die Vertreter aus dem Kreis Heinsberg nutzten die Gelegenheit, um in der Bundeshauptstadt Typisches aus dem Kreis Heinsberg auf internationaler Ebene zu zeigen. So stellte das Korbmachermuseum aus Hilfarth Korbwaren aus. Korbmacher und Meister zeigten ihr Können bei mehreren Vorführungen. Für ein produzierendes Gewerbe sei dies eine ideale Gelegenheit, um das Handwerk vorzuführen, meinte Nachwuchs-Korbflechter Ricardo Bäcker.
Die Vertreter des Flachs- und Volkstrachtenmuseums aus Beeck, gekleidet in traditioneller Leinentracht, veranschaulichten die Verarbeitung von Flachsfasern mit dem Spinnrad. Sie standen dem Publikum fleißig Rede und Antwort und vermittelten so interessante Einblicke in ihr Metier.
Karl Heinz Esser aus Lövenich versorgte die Besucher mit Wurstspezialitäten aus der eigenen Fleischerei. Außerdem gab es Kostproben des vielfältigen Angebots an Senf aus der Erkelenzer Gewürz- & Senfmühle Terhorst. "Für uns ist das eine gute Gelegenheit, um auszustellen", sagte Matthias Mainz vom Gewürzbetrieb.
Auf der Bühne neben dem Stand führten im Laufe des Tages die Kunstradfahrer des Vereins Viktoria Erkelenz-Hoven zweimal ein eigens für diesen Anlass einstudiertes Show-Programm auf. Vereinsvorsitzender und Trainer Friedbert Laufs war zufrieden: "So etwas ist eine gelungene Abwechslung vom sportlichen Alltag."
Die Heinsberger teilten sich den Stand mit einer Abordnung des niederbayerischen Landkreises Kelheim. Neben Flachs, Korbwaren, Senf und Wurst gab es noch Akkordeonmusik, keltische Schmiedekunst und Weißbier zu bewundern und zu probieren.
Dass der Kreis sehr gut repräsentiert wurde, fand Bundestagsabgeordneter Leo Dautzenberg. Es handele sich bei den Vertretern schließlich um die Aushängeschilder des Kreises, sagte er. Die Kreissparkasse unterstützt die Teilnahme an der Messe mit 10 000 Euro.
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