Erkelenz: Holtby ist sehr heimatverbunden
zuletzt aktualisiert: 07.10.2011Erkelenz (RP). Der Pfingstmontag 2011 wird in die Geschichte von Sparta Gerderath nicht nur deshalb eingehen, weil die Grün-Weißen ihr Meisterstück in der Fußball-Kreisliga A machten und damit in die Bezirksliga aufstiegen, sondern auch, weil ihr größter Fußballsohn ihnen zu Ehren für richtig tolle (Meister)Stimmung sorgte.
Viele Zuschauer trauten ihren Augen nicht: Jawohl, der da mit der "dicken Tromm" über den Rasen wirbelte, war Nationalspieler Lewis Holtby. Am größten Tag seines Heimatvereins hatte er es sich nicht nehmen lassen, vor Ort zu sein.
Da hatte der 21-jährige Blondschopf aber auch Glück, dass er nicht in der Bundesliga (damals FSV Mainz 05) oder gar in einem Nationalteam hatte auflaufen müssen.
Das Fußball-ABC erlernte Lewis Holtby bei Sparta Gerderath, wechselte 2001 zu Borussia Mönchengladbach, 2004 an den Aachener Tivoli, 2009 "auf Schalke", 2010 und 2011 ausgeliehen nach Bochum und Mainz – und aktuell wieder zurück zu Schalke 04.
Dass nach über 50 Einsätzen in Jugend-Nationalteams am 10. November 2010 die Berufung in die "richtige" Nationalelf gegen Schweden folgte, war die logische Folge erfolgreichen Spaßfußballs im Mainzer Trikot.
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