Erkelenz: Kinder testen das Erka-Bad
VON ANKE BACKHAUS - zuletzt aktualisiert: 28.01.2012Erkelenz (RP). Die Stadt Erkelenz hatte zum Probeschwimmen eingeladen. Viele Schüler sprangen ins kühle Nass des neuen Schwimmbads. Simuliert wurde der Schwimmunterricht der Schulen. Das erste Fazit: Es kann bald losgehen.
Aufgeregt laufen sie die Stufen zur Galerie hoch. Von dort haben sie einen prima Blick auf das ganze Areal. Nur noch wenige Augenblicke dauert es, ehe sie endlich in das Becken springen können. Sie dürfen sich geehrt fühlen: Sie gehören zu den ersten Schwimmern im neuen Erka-Bad. Das Amt für Bildung und Sport hat sie zum Probeschwimmen eingeladen.
Schüler der Franziskus-Schule, der Grundschule Kückhoven, der Pestalozzischule sowie der Hauptschule Erkelenz simulieren das übliche Schulschwimmen, das auch im neuen Schwimmbad stattfinden wird. Die ganz Mutigen erobern flott den Drei-Meter-Turm und springen furchtlos in das 25-Meter-Becken. Sechs Bahnen gibt es dort. Andere wiederum bevorzugen das benachbarte Ein-Meter-Brett oder den Startblock. Nebenan vergnügen sich andere im Nichtschwimmerbereich. Auch der Kleinkinderbereich zieht die Schüler an. Kein Wunder – die große Wasserpistole hat es besonders den Jungs angetan. Die Geräuschkulisse ist entsprechend, doch sie zeigt auch, dass das Schwimmbad den Vorstellungen der Schüler gerecht geworden ist.
Eröffnung am 10. März
Fahrplan
Am 5. Februar ist der letzte Schwimmtag im alten Schwimmbad. Am 6. Februar beginnt der Umzug, während am 13. Februar der Schwimmbetrieb für die Schulen beginnt. Auch die ersten Badegäste sind dann schon willkommen. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 10. März.
"Anders als andere Bäder"
Am Beckenrand stehen Joachim Mützke, der Leiter des Amts für Bildung und Sport, sein Stellvertreter Manfred Steinwartz und Ruth Ciré, Leiterin des Bauaufsichts- und Hochbauamts. Sie interessiert die Szenerie ganz besonders. "Mit unserem Angebot sind wir sicherlich anders als andere", sagt Mützke und lässt seinen Blick über die laute Meute wandern. Mittendrin steht Schwimmmeister Hasan Güler. "Ja, es gibt noch einige Kleinigkeiten zu erledigen", sagt er. Dabei verweist er auf die noch fehlenden Wickeltische am Kleinkinderbecken, auch eine Armatur am Waschbecken, das sich in einer Nische im Kleinkinderbereich befindet, fehlt noch. Und dann ist er auch wieder weg. Andere Aufgaben rufen noch. Unterdessen zieht ein Maler mit Pinsel und weißer Farbe die Aufschriften an den Wänden nach. Es kann bald losgehen.
Einen kurzen Abstecher machen die Verwaltungsmitarbeiter in den Keller. Dort ist die Technik untergebracht. Wer sich dort umsieht, begreift schnell, dass eine Aufrüstung des alten Bades an der Westpromenade nicht möglich war. Der komplette Keller ist vollgepackt mit notwendigen Geräten und Maschinen – alles hochmodern und computergesteuert. Manfred Steinwartz sagt: "Die Technik des alten Bades hätte locker auf diesen Streifen gepasst." Dabei deutet er auf einen Bereich, der kaum größer als 20 Quadratmeter ist.
Rutschen-Wasser noch zu kalt
Auch auf der 65 Meter langen Rutsche fließt schon Wasser. Das ist zwar noch eisig kalt, wird aber bis zum Start so weit aufgewärmt sein, dass die Rutsche auch nutzbar ist.
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