Erkelenz: L 19 – Unfallkommission soll Kreuzung prüfen
zuletzt aktualisiert: 23.02.2012Erkelenz (RP). Auf der Landstraße 19 zwischen Gerderath und Erkelenz hat sich vor rund zwei Wochen ein tragischer Unfall ereignet, in dessen Folge das Leben einer Autofahrerin nicht mehr gerettet werden konnte.
Die Stadt Erkelenz geht davon aus, dass sich die Unfallkommission des Kreises die Kreuzung der Landstraßen 19 und 202 im April anschauen wird, um zu beraten, welche Schlüsse aus dem Fall zu ziehen sind. Das erklärte Dr. Hans-Heiner Gotzen, der Erste Beigeordnete der Stadt, auf Nachfrage. Drei weitere Menschen waren bei dem Unfall verletzt worden.
"Die Stelle, an der der bedauerliche Unfall passiert ist, ist zurzeit keine Unfallhäufungsstelle", berichtete Hans-Heiner Gotzen. Das sei sie bis zum Jahr 2008 gewesen. "Uns liegen noch keine Daten zu dem Unfall vor, die Polizei hat aber angedeutet, die Kreuzung wieder als Unfallhäufungsstelle ausweisen zu wollen, so dass die Unfallkommission bei ihrem nächsten Termin sich die Situation dort anschauen wird." Ob oder was getan werden könne, werde dieser Termin ergeben. Beispielsweise wird laut Gotzen nach Parallelitäten von Unfällen geschaut und ob baulich etwas verändert werden kann. Diskutiert werden könnte beispielsweise, ob eine Ampelanlage nötig sein könnte. Unfallhäufungsstellen sind Punkte, an den Unfälle passiert sind, die andere Ursachen als "rein individuelles Fehlverhalten" hatten, erklärte Gotzen.
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