Erkelenz: Minister besucht Projekte
VON KRISTINA HELLWIG - zuletzt aktualisiert: 23.05.2007Erkelenz (RPO). Der Doppeleinladung aus Erkelenz musste Armin Laschet einfach zusagen: Am 4. August ist er Schirmherr beim Spielstraßenfest des Kinderschutzbundes. Außerdem trifft er sich mit Vertretern des Runden Tisches.
Kontakt
Runder Tisch: Anne Dulies, Tel. 0 24 31 / 20 98, Christian Fabry, Tel. 0 24 31 / 7 26 88, Franz-J. Lennartz, Tel. 0 24 32 / 59 02 (AK Soz. Engagement), Marlies Giesen, Tel. 0 24 31/80 67 30 (Kultur), Klaus Labahn, Tel. 0 24 31 / 58 80 (ÖPNV + Verkehr), Irmtraud Keusemann, Tel. 0 24 32/64 68 (Wohnen).
Kinderschutzbund:
Michael Kutz, Tel. 0 24 31 / 98 02 96
Aus dem Seniorenausschuss heraus ist er entstanden, doch der Runde Tisch in Erkelenz hat sich die Themen, die alle Generationen angehen und verbinden, auf die Agenda geschrieben. Was liegt also näher, als das eigene Engagement einmal dem Minister für Generationen (sowie Familie, Frauen und Integration) des Landes Nordrhein-Westfalen vorzustellen? Dafür kommt der doch nicht nach Erkelenz, möchte man einwenden. Doch, er kommt: Für den 4. August hat Minister Armin Laschet (CDU) seinen Besuch angekündigt.
Zusage kam am Montag
Das berichtete gestern Anne Dulies, Vorsitzende des Seniorenausschusses, und erzählte, dass für die Zusage generationenübergreifende Überzeugungsarbeit nötig war: Denn nicht nur der Runde Tisch erhofft sich Unterstützung durch den Minister, sondern auch die Erkelenzer Ortsgruppe des Kinderschutzbundes. Die möchte am 4. August Deutschlands größtes Spielstraßenfest feiern, bei dem es – soviel verrät Vorsitzender Michael Kutz bereits – vor allem um zu schnelles Fahren in Wohngebieten geht. Der gemeinsamen Anfrage von Rundem Tisch und Kinderschutzbund konnte sich der Minister nicht entziehen: Am Montag kam die telefonische Zusage, dass er die Schirmherrschaft für das Fest übernimmt und am selben Tag für ein Gespräch mit Vertretern des Runden Tisches zur Verfügung steht.
Diese werden Armin Laschet eine Menge zu berichten haben, gibt es doch einiges Neues vom Runden Tisch und seinen Arbeitskreisen. Die Auswertung der Fragebogenaktion zum Thema „Wohnen im Alter“ steht kurz vor ihrem Abschluss. Wie Anne Dulies berichtet, haben gut 2200 Erkelenzer mitgemacht und bis Ende Februar ihre Vorstellung davon, wie sie im Alter wohnen möchten, dargelegt. Ursprünglich sollten Studenten im Rahmen einer Hausarbeit die Antworten auswerten. Das ließ sich aus verschiedenen Gründen aber doch nicht realisieren, und so haben zwei Mitarbeiterinnen des Sozialamtes diese Aufgabe in Absprache mit dem zuständigen Arbeitskreis übernommen, sagte Dulies. Bis Ende Mai wollen sie fertig sein, so dass beim nächsten Treffen des Runden Tisches, das für Donnerstag, 21. Juni, angesetzt ist, erste Erkenntnisse präsentiert werden können.
Im großen Plenum werden auch die anderen Gruppen vorstellen, woran sie in den zurückliegenden Wochen und Monaten gearbeitet haben. „Die waren sehr fleißig“, lobte Dulies. Besonders die Gruppen „Soziales Engagement“ und „ÖPNV und Verkehr“ haben sich häufig und mit vielen Ideen getroffen.
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