Kreis Heinsberg: Mit Geist und Herz
VON STEFFI MAGER - zuletzt aktualisiert: 31.03.2007Kreis Heinsberg (RPO). Musik drückt Gefühle aus. Aus diesem Grund und weil Peter Lipp (63) durch und durch Rheinländer ist, wählte er zu seiner Verabschiedung den Titel „Niemals geht man so ganz“ von Trude Herr und Wolfgang Niedecken. Als die Klänge des Stücks zu hören waren, wusste der Heinsberger Regionaldirektor der AOK: Es ist vorbei – und das in doppeltem Sinn. Einerseits endete seine Verabschiedung im Wassenberger Restaurant „Tante Lucie“, zu der neben seiner Familie, Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie derzeitige und ehemalige Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder der AOK gekommen waren, und andererseits endete seine 47-jährige Tätigkeit für die AOK.
Auch der Vorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, hatte den Titel von Trude Herr für seine Laudatio ausgewählt. Wilfried Jacobs betonte, dass die Zusammenarbeit mit Peter Lipp stets von Fairness, Offenheit und Kollegialität geprägt gewesen sei. Dabei hob der Vorstandsvorsitzende hervor, dass der scheidende Regionaldirektor nicht nur im Rheinland die Fäden in der Hand hielt, sondern auch wichtige Aufbauhilfe im Osten, besonders in Leipzig, leistete.
In ihren Grußworten machten Landrat Stephan Pusch und der Verwaltungsdirektor des Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz, Wolfgang Salz, deutlich, dass Lipp die Krankenhäuser im Kreis zu starken Partnern gemacht habe. Dabei dachte der Landrat an den Ausbau der Kardiologie in Erkelenz.
Dass Lipp die humanitäre Arbeit am Herzen liegt, bewies er mit seiner Bitte, fürs Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung zu spenden. Im Amt beerben wird Peter Lipp sein Stellvertreter Herbert Löscher. Unterstützt wird Löscher von Peter von der Forst.
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