Erkelenz: Prinzenmotto beherzigt
VON ANKE BACKHAUS - zuletzt aktualisiert: 21.02.2012Erkelenz (RP). Freude pur in Stadt und Saal, ganz Erkelenz feiert Karneval – das ist das Motto der Session 2011/2012. Die Jecken setzten es beim Rosenmontagszug der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft toll um. Der Prinz strahlte nur noch.
Der Jeck an sich musste Montag schon genau hinsehen. Denn nicht irgendein Fahrer steuerte die Zugmaschine, die den gewaltigen Prinzenwagen der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft 1832 durch die Straßen von Möhnelenz fuhr. Der Vorgänger chauffierte seinen Nachfolger – Markus Forg, Prinz Markus I. der Session 2010/2011, war es, der Prinz Manfred I. (Sladeczek) am schönsten Tag seines närrischen Lebens zu den Jecken begleitete.
Mehr als eine Stunde dauerte es, ehe alle Teilnehmer des Erkelenzer Rosenmontagszuges den EKG-Prinzenwagen an der Nordpromenade passiert hatten. Wie gewohnt grüßte Herbert Keller vom Elferratswagen aus jede einzelne Gruppe und schickte sie auf den langen Zugweg.
Saubere Straßen
Kehrmaschinen Nicht zum Feiern, sondern um die Straßen schnell vom Müll zu befreien, waren die Straßenreiniger unmittelbar, nachdem der letzte Motivwagen den Burgplatz verlassen hatte, im Einsatz. Sechs Fahrzeuge hatten sie dabei.
THW Das THW war für die Sicherheit im Zug zuständig.
Prinz Manfred I. strahlte über das ganze Gesicht, assistiert von seinem Dukatenminister Kalle Heinrichs und den Feen, des Prinzen schmucke Hofdamen. Allen war der Spaß und die Freude anzusehen, am Hochtag des Karnevals mit den Menschen in Erkelenz zu feiern. Ganz obenan stand das Sessionsmotto: "Freude pur in Stadt und Saal, ganz Erkelenz feiert Karneval" – am Rosenmontag wurde es wohl am allerbesten umgesetzt.
Rund 1800 Jecken machten im Zug mit und zeigten die Erkelenzer Vielfalt in Sachen Karneval. Wie so oft schon angeführt vom Trommlercorps Arsbeck, ging es Schlag auf Schlag. Bei der CDU und der Jungen Union Erkelenz sah Herbert Keller genau hin. Ihr Begleitfahrzeug trug kein HS-Kennzeichen: "Dürener Kennzeichen? Wie kütt dat dann?", fragte Keller schmunzelnd nach.
Dann wurde der Zug rasch international: Jecke Erkis zum Beispiel zog es in das Land der aufgehenden Sonne, die Kückhovener reisten indes nach Afrika und der Dorfjugend aus Holzweiler hatten es die Wikinger aus dem hohen Norden angetan. Gleich ins All wollte die Gruppe rund um Guido Hausding, deren kleine Raumfähre die Gruppe durch den Zug führte. Gar eine andere Zeit wählte der SV Baal, der zurück in die Steinzeit ging. Da konnten sie sich mit den namenlosen Narren zusammentun, die Familie Feuerstein im Zug präsentierten.
Auch in Erkelenz sorgte der Tenholter Karnevalsverein mit seinem Empire für Aufsehen. Nicht nur der große Motivwagen, sondern auch die große Gruppe in tollen Kostümen war sehenswert. Hoch oben auf dem Wagen thronte das Tenholter Königspaar stilecht als würdevolle Regenten des Empire. Und es gab mit der KG "De Japstöck" Kückhoven und KG "Lövenicher Hoppesäck" zwei weitere Gesellschaften, die ihre Prinzenpaare mit nach Erkelenz brachten. Frage des Tages
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