Heinsberg: Ralle trifft die Höhner
zuletzt aktualisiert: 01.05.2008Heinsberg (RPO). Vor kurzem standen sie noch gemeinsam auf der Bühne in Heinsberg: Ralf Rudnik und die Höhner. Nach seiner Trennung von der Kölner Band im vergangenen Jahr macht der Musiker aus Wegberg-Harbeck bei Montevideo weiter. Nun darf Ralle am Samstag, 7. Juni, erst zuschauen, wenn seine ehemaligen Kollegen spielen und greift dann in die Gitarren-Saiten. Über dieses Konzert sprach RP-Mitarbeiter Markus Peggen mit dem Musiker.
Ralle, Hand aufs Herz, erst die Höhner dann Montevideo, ist das ein besonderes Konzert für Sie?
Rudnik Das ist es auf jeden Fall. Mir ist da sogar schon jetzt ein wenig kribbelig. Das wird schon spannend, denn so in dieser Konstellation gab es das ja noch überhaupt nicht. Aber warum nicht?
Haben Sie nach Ihrem Abschied denn überhaupt noch Kontakt zu den Höhnern gehabt?
Rudnik Eigentlich kaum, mit dem einen oder anderen habe ich noch mal telefoniert, aber gesehen haben wir uns tatsächlich gar nicht mehr. Das ist dann in der Tat das erste Treffen seit meinem letzten Konzert in Duisburg.
Was glauben Sie, wie werden die ehemaligen Bandkollegen reagieren, wenn sie Sie zum ersten Mal wieder sehen?
Rudnik Ein bisschen spannend ist das schon, aber ich bin überzeugt, dass sie mich weiter als Kollegen sehen und nicht als Konkurrenten. Ich gehe davon aus, dass alles ganz normal abgehen und es auch ein nettes Wiedersehen wird.
Derzeit arbeiten Sie mit Hochdruck an Ihrem eigenen Solo-Album, wie sieht es damit aus?
Rudnik Ich habe noch jede Menge zu tun, ich bin jetzt beim neunten Titel, der wird in dieser Woche fertig, und ich bin sicher, dass das Album im Mai komplett wird und damit auch garantiert zu meinem Premierenkonzert am 23. Juni in Köln fertig ist.
Für die Freunde von Montevideo wird das Konzert in Heinsberg auch aus anderer Sicht ein besonderes werden, warum?
Rudnik Mit dem Start meiner Solo-Karriere wird es keine Auftritte von Montevideo in Deutschland mehr geben, das habe ich so entschieden, damit es keine zwei „Ralf Rudniks“ gibt. In Deutschland gibt es dann nur noch den Ralle, aber zum Trost spielen wir mit Montevideo auch weiter, zum Beispiel in den Niederlanden, und das ist ja auch nicht so weit.
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