Erkelenzer Land: Sturm knickt Bäume um
zuletzt aktualisiert: 22.11.2008Erkelenzer Land (RPO). Der Sturm hat auch die Feuerwehr in der Region in Atem gehalten – und die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt: Die Wegberger Stadtverwaltung ließ aus Sicherheitsgründen Teile von Friedhöfen und Parkanlagen sperren. Dort sollen in den nächsten Wochen Bäume abgeholzt werden.
Feuerwehrsprecher Dietmar Gisbertz berichtete von 17 Sturmeinsätzen zwischen 11.40 und 16 Uhr. In der Nähe des Bahnhofs knickten vier Pappeln um und blockierten die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte zersägten außerdem umgestürzte Bäume an Molzmühle und Dalheimer Mühle.
Die Erkelenzer Wehr musste um 5.15 Uhr zum ersten Mal ausrücken: In Holzweiler hatte der Wind einen Gartenpavillon auf ein Hausdach geweht. Zahlreiche umgestürzte Bäume, unter anderem in Katzem, Granterath und Borschemich, erforderten ebenfalls die Hilfe der Feuerwehr. Kritisch war ein Einsatz am Lambertusweg, berichtet Feuerwehrchef Wolfgang Linkens: Dort drohte am Vormittag ein Baum auf ein Dach zu stürzen.
Glimpflich kam Wassenberg davon. Claus Vaehsen berichtete von zwei kleineren Einsätzen in Orsbeck. Dagegen meldet die Hückelhovener Leitstelle mehrere Einsätze. So beschädigten herabstürzende Äste das Dach eines Wohnhauses an der Lambertusstraße, in Ratheim versperrte an der Heerstraße ein umgestürzter Baum den Schulweg, eine herabgefallene Baumkrone blockierte die Meurerstraße. An der Krickelberger Straße stürzte ein Baum in die Oberleitung. Hier musste der Energieversorger den Strom abschalten, bevor die Wehr den Baum entfernen konnte. In Hilfarth war die Drehleiter im Einsatz, mit deren Hilfe die Wehrleute lose Dachziegel befestigten.
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