Erkelenz: Verkehr am Runden Tisch
VON STEFFI MAGER - zuletzt aktualisiert: 28.10.2006Erkelenz (RPO). Den meisten Diskussionsstoff bei der Plenumssitzung der Erkelenzer Senioren lieferte der Themenkreis „ÖPNV und Verkehr“. Ein Thema dabei: Fahrradfahrer in der Fußgängerzone.
Themenkreis Kultur
Der Themenkreis Kultur ist noch nicht so gut besetzt, wie die anderen drei Themenkreise. Daher sucht vor allem dieser Kreis noch Verstärkung. Aber auch alle anderen Arbeitsgruppen freuen sich über neue Mitglieder.
Wer Interesse hat, kann sich bei der Sprecherin des Runden Tisches Anne Dulies unter Tel. 0 24 31 / 20 98 melden.
Mit der dritten Plenumssitzung des Runden Tisches konnten alle Beteiligten zufrieden sein. Es gab positive Rückmeldungen auf die einzelnen Themenkreise, erste handfeste Aktionen und lebhafte Diskussionen.
Den meisten Diskussionsstoff lieferte der Themenkreis „ÖPNV und Verkehr“. Als Sprecher der Gruppe stellte Klaus Labahn den etwa 40 Teilnehmern des Runden Tisches, darunter auch Bürgermeister Peter Jansen und der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen, die Ergebnisse vor. „Es ist uns als Ärgernis aufgefallen, dass in der Erkelenzer Fußgängerzone die Leute immer noch unkontrolliert mit ihren Rädern fahren dürfen“, sagte Klaus Labahn. Seine Gruppe schlug vor, dass es mehr Kontrollen durch Ordnungsamt und der Polizei geben soll. Das Plenum reagierte gespalten auf diese Meinung. Man solle doch wieder versuchen, so wie es in der Sraßenverkehrsordnung auch stehe, die gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern. Dazu brauche es gesunden Menschenverstand und kein Amt, meinte einer der Teilnehmer.
Bus-Anbindung der Außenorte
Zum Thema ÖPNV hat sich der Themenkreis sogar mit einem Vertreter der Westenergie getroffen, die für den Einsatz der Busse zuständig ist. Hier fordert die Gruppe bessere Anbindungen der Außenbezirke an die Kernstadt Erkelenz.
„Alle Themen, die sie genannt haben, sind auch bei uns in den Ausschüssen Thema. Doch wir müssen vorsichtig sein, denn nicht alle Angelegenheiten können durch die Kommunalpolitik gelöst werden“, sagte Hans-Heiner Gotzen. Die Gruppe wird sich mit dem Beigeordneten zusammensetzen, um die Zuständigkeiten zu klären.
Einfacher war die Sache beim Themenkreis „Wohnen im Alter“. Irmtraud Keusemann präsentierte für ihre Gruppe einen Fragebogen, der an alle Erkelenzer Bürger über 50 verteilt werden soll. Bürgermeister Peter Jansen sicherte Unterstützung bei der einmaligen Verteilung zu. „Es ist effektiver, wenn als Absender Stadt Erkelenz auf dem Brief steht, dann sehen die Menschen, dass das Projekt auf breiten Füßen steht“, sagte Irmtraud Keusemann. Der Arbeitskreis „Soziales Engagement“ wird sich einbinden in das Projekt „Heinzelmännchen“ der Senioren-Initiative-Erkelenz, bei dem z.B. „Ersatz-Omas“ oder „Vorlese-Opas“ gesucht werden. Die vielen Anfragen von Kindergärten und Schulen sollen schon bei der nächsten Sitzung bearbeitet und erste Aufträge verteilt werden. Franz-Josef Lennertz als Sprecher der Gruppe freut sich, dass es so schnell losgehen kann. Der zurzeit kleinste Themenkreis „Kultur“ ist zunächst daran interessiert alle Formen von Kultur in der Stadt ausfindig zu machen und Terminüberschneidungen festzustellen. „Wir möchten den Vereinen und Gruppen helfen, dass jeder genug Besucher hat“, sagte Marlies Giesen.
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