Grefrath: Ami-Schätzchen fanden viele Bewunderer
zuletzt aktualisiert: 14.08.2007Grefrath (RPO). Amerikanischer Luxus auf deutschen Straßen. Ja, es gibt ihn immer noch. Es sind die meist etwas längeren Automobile, die auch im 21. Jahrhundert die Besucher begeistern und anziehen. So wie jetzt am Grefrather Eissportzentrum. Autonamen wie Cadillac, Pontiac oder Chrysler sind nach wie vor für manchen Autofan ausgesprochene Traummarken.
Die ältesten Fahrzeuge waren aus den 30er Jahren, die Jüngsten hatten aber auch schon fast 40 Jahre auf dem Buckel. Doch da sie allesamt liebevoll gepflegt sind und nur sporadisch zum Einsatz kommen, sehen sie allesamt noch recht gut aus. „Grundsätzlich ist es kein Problem Ersatzteile zu bekommen“, weiß Axel Wolters ( 40) aus Rheydt zu berichten. Er hat sich schon in jungen Jahren in seinen Plymouth von 5,46 Meter Länge verliebt und verfügt auch über die erforderliche Garagengröße. Günther Zaluskowski von der Ausstellungsleitung hat inzwischen festgestellt, dass vielfach Hallen für die US-Schlitten gemeinsam angemietet werden. Die zeigten sich in Grefrath schillernd bunt und gewährten zugleich faszinierende Einblicke in die Geschichte des Automobils.
Holland und Belgien sind eigentlich die europäischen Zentren für die US-Autos, die auch mit ihrer Inneneinrichtung, Rechtssteuerung, der Schaltung am Lenkrad, durchgezogene Sitzbänke rasch auffallen. Schwere Blechteile sind ein weiteres Markenzeichen der US-Cars, die natürlich in Sachen Benzin veritable Schluckspechte sind.
Ergänzt wurde die Auto-Show mit einem breiten Angebot, das von der Lederbekleidung auf dem Motorrad bis zu den Tatoos, die auf dem Rücken des ein oder anderen Fans gefertigt wurden, reichte.
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