Gemeinde Grefrath: Andy Borg lobt Oedter Musikanten
VON MICHAEL BUSCH - zuletzt aktualisiert: 09.02.2009Gemeinde Grefrath (RPO). Heimspiel für den Oedter Musikverein am Freitagabend in der mit gut 3000 Besuchern gefüllten Grefrather Eissporthalle. Und die 26 Musikanten nutzten die Chance, ihr Können einem breiten Publikum näher zu bringen.
Die ersten musikalischen Marsch-Töne kamen vom Oedter Musikverein, der musizierend in die Eissporthalle einzog und so den mehr als dreistündigen Musikantenstadl so eröffnete, wie man ihn auch von den Live-Übertragungen der ARD kennt. Das Lob aus berufenem Munde, von Sänger und Entertainer Andy Borg (48) folgte auf dem Fuße und verständlicherweise strahlten die Oedter. Das Publikum bedankte sich mit einem donnernden Applaus.
Schwungvoll und unterhaltsam ging es weiter. Die volkstümliche Schlagermusik hat sich längst eine große Fangemeinde geschaffen, auch in Grefrath und Umgebung. Man kennt die Lieder, singt sie mit. Und wenn sich dann auch noch Heino mitsamt seiner Hannelore unters Publikum mischt, ist die Welt der Fangemeinde vollkommen in Ordnung.
Als gut erwies sich, dass man sich in der Halle für die aus dem Fernsehen bekannte Sitzordnung in Grefrath entschieden hat. Die Stühle und Tische auf dem Eishockeyfeld brachten Nähe zu den Stars, die immer wieder ihrerseits die Nähe suchten und fanden. Marc Pircher eröffnete nach den Oedtern den musikalischen Reigen. Wenig später waren es die Besucher, die auf Wunsch von Rosi Wellessen aus Viersen mit Andy Borg zusammen "Rot sind die Rosen" sangen.
Eine Band, die weder den Bezug zur Heimat noch zur ursprünglichen Volksmusik verloren hat, sind die Mayrhofner aus dem Zillertal mit Bandleader Erwin Aschenwald an der Spitze, der allein schon auf Grund seiner Haartracht und seinem Schnauzer für Aufmerksamkeit sorgt. Die Ladiner aus Südtirol, das Duo Judith und Mel aus dem Norden der Bundesrepublik, dazu Monique aus der Schweiz und die Lindner-Stadl-Band aus der Alpenrepublik – das Star-Aufgebot in der kleinsten Konzertstadt Deutschlands konnte sich sehen lassen. Tänzerisch einmal mehr eine Bereicherung des Abends war der Auftritt des MDR-Fernsehballetts, der von den Besuchern genossen wurde.
Der Musikantenstadl ist in der ARD seit Jahren eine feste Größe. Karl Moik aus dem Salzburger Land hat ihn populär gemacht bis nach China. Sein Nachfolger als Moderator kommt aus Wien. Andy Borg, der Schlagersänger und Moderator hat dem Stadl ein neues, modernes Gesicht gegeben. Er ist stets gut gelaunt und hat immer einen Witz auf den Lippen.
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