Kempen: „Geregelte Verhältnisse“ im LvD-Kunstkeller
zuletzt aktualisiert: 01.06.2007Kempen (RPO). Gemeinsam mit dem Mönchengladbacher Texter und Musiker Manfred Heinen verfassten Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Kempener Luise-von-Duesberg-Gymnasiums das Theaterstück „Geregelte Verhältnisse“. Das Drama ist künstlerisch angesiedelt zwischen Samuel Beckett und dem Komödienstadl und wird am kommenden Mittwoch, 6. Juni, 19 Uhr, im Kunstkeller des Gymnasiums an der Berliner Allee uraufgeführt.
Der Inhalt des Stückes: Der arbeitslose Germanist Paul Wehmeyer schreibt bereits seit 20 Jahren an einem Essay über das Oratorium „Das Unaufhörliche“ des expressionistischen Dichters Gottfried Benn. Die unterdrückte Irrationalität seiner Gefühlswelt schafft sich Raum in einigen personifizierten Stimmen, die sich eigentlich in seinem Kopf befinden sollten, im Stück aber als handelnde Personen mit völlig eigenen Interessen auftauchen.
Moderator ringt um Erklärungen
Da sich auf diese Weise dem Zuschauer schon von Beginn an die Zusammenhänge des Stückes kaum offenbaren, schaltet sich immer wieder ein Moderator ein, der zwar auch nicht viel klären kann, aber immerhin bemüht ist, den Unterhaltungswert des Stückes zu steigern. Der Moderator wird begleitet von einem Assistenten, der sich bald als lästiger Tumor entpuppt, der in Wehmeyers Kopf sein Unwesen treibt.
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