Stadt Kempen: "Fair gehandelte Schokoriegel" für Martinstüte gefordert
zuletzt aktualisiert: 20.01.2011Stadt Kempen (RPO). Karl-Heinz Hermans, Vorsitzender des Kempener Martinvereins, sind gestern 626 Unterschriften, gesammelt von der evangelischen Pfarrersfrau Ingrid Eckel und Helfern, überreicht worden mit der Bitte, dass in der nächsten Kempener Bloese für die Schulkinder – das sind rund 4000 Martinstüten – auch ein fair gehandelter Schokoriegel enthalten sein sollte. Fairer Handel bedeute "gerechter Preis", der den Kakaobauern und ihren Familien in Lateinamerika menschenwürdigere Lebens- und Arbeitsbedingungen ermöglichen würde.
Das sei, so die Initiator(inn)en, eine gute Geste im Sinne des Teilens am Martinstag. Auf RP-Anfrage kündigte Hermans an, das Thema mit dem Vorstand des Martinsvereins oder sogar in der Vereinsversammlung besprechen zu wollen. Er selbst äußerte sich eher skeptisch. Zum einen seien diese Riegel, die zum Beispiel eine Firma in Wuppertal schon mit einem Martinsmotiv verkauft, etwas teurer. Zum anderen würde der Martinsverein bereits Kinder finanziell etwa bei Klassenfahrten unterstützen.
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