Stadt Kempen: Förderverein ermöglicht Einstieg in Filmklasse
zuletzt aktualisiert: 10.12.2008Stadt Kempen (RPO). Gut möglich, dass es in nicht allzu ferner Zukunft „Videotage“ am Thomaeum geben wird. Am Montagabend hat der Förderverein des Kempener Gymnasiums bei seiner Hauptversammlung im schuleigenen Café „CaTho“ grünes Licht für die Finanzierung und damit den Einstieg in eine Film- und Videoklasse gegeben.
Hintergrund: Im Wahlpflichtfach-Bereich wird am Thomaeum in der Jahrgangsstufe 9 neben Französisch, Informatik und Wirtschaftsenglisch auch Medienkunde angeboten. Und da geht es nach einem eher theoretisch angelegten Jahr künftig auch ins Praktische: Kunstlehrer Reinhardt Heinen, selbst mit Preisen dekorierter Videokünstler, wird mit den Schülern das Thema Film und Videokunst konkret angehen – von der künstlerischen und von der handwerklichen Seite. Was schließlich im besten Falle in der Herstellung von Kurzfilmen und Videos in Schülergruppen gipfeln wird, erläuterte Heinen in der Versammlung.
Dafür ist Ausrüstung nötig. Unter anderem müssen spezielle Rechner, Beamer, Camcorder, Lautsprecher, Verstärker und Leinwand beschafft werden. Dafür gibt der Förderverein rund 5500 Euro. Schulleiter Edmund Kaum hatte den Vorschlag befürwortet, zumal auch die anderen Wünsche der Schule (unter anderem Zuschüsse für bedürftige Schüler bei Klassenfahrten, neue Overheadprojektoren, Leinwand und Projektorwagen, acht Notenpulte, Bücher für die Schulbücherei, ein Karbon-Kontrabassbogen, eine Dünnschichtzelle für die Solar-AG) vom Verein erfüllt werden können.
Dessen Mitgliederstruktur hat sich dank emsiger Werbung des (einstimmig entlasteten) Vorstands stetig verbessert. Aktuell sind es rund 560. Die Finanzen sind bei Angelika und Heiner Berg nicht nur in besten Händen, sondern – wie die Kassenprüfung durch Catja Siemes ergab – auch mustergültig verwaltet. Vorsitzender Michael Pluschke dankte seinem Vorstandsteam (Schriftführer: Dr. Klaus Frisch) für die gute Zusammenarbeit. Ein Sonderdank ging an Horst König, der als „Vize“ den engen Kontakt zur Schule hält und vor allem fachkundig das operative Geschäft des Vereins abwickelt: Unter anderem „kümmert“ sich der Förderverein um die finanzielle Abwicklung der Koch-AG, der Bläserklasse, des Comenius-Projekts und künftig auch als „Arbeitgeber“ um die Dienstverträge für die Fachkräfte der pädagogischen Übermittagsbetreuung.
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