Kempen: Für die Bürger im Kreis unerträglich
zuletzt aktualisiert: 28.11.2009Kempen (RPO). Die Affäre um die Jagdpacht des WFG-Geschäftsführers Rolf Adolphs ist unerträglich. Längst steht nicht mehr die Frage im Brennpunkt, ob Adolphs sich rechtswidrig verhalten hat oder ob Vorwürfe, er vermische Interessen privater Natur mit denen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zutreffen. Es geht inzwischen um die Substanz des Unternehmens WFG, um ihre Glaubwürdigkeit. Es war tölpelhaft, Adolphs seinerzeit die Jagdreviere auf den WFG-Flächen im Brachter Wald zu übertragen. Sträflich leichtsinnig und dumm war es, die Verträge zu verlängern, als bereits Vorwürfe gegen Jagdpächter Adolphs die Runde machten – nicht nur in Jagdkreisen.
Mit jedem Tag, an dem die Affäre weiter gärt, werden das Ansehen der Wirtschaftsförderung des Kreises Viersen und der Niederrhein Tourismus GmbH, an deren Spitze Adolphs ebenfalls steht, immer mehr geschädigt. Gelingt Adolphs nicht innerhalb kürzester Zeit ein absolut überzeugender Befreiungsschlag, dürfte er als Geschäftsführer kaum mehr zu halten sein. Die WFG ist ein Unternehmen der Bürger im Kreis Viersen und in seiner Funktion absolut nicht geeignet für untaugliche Belastbarkeitstests. Ludger Peters
Wilde Angelegenheit
Damwild beweidet im früheren Depot Flächen, die aus naturschutzfachlichen Gründen freigehalten werden müssen.
Bestand Im Frühjahr wurden etwa 1000 Tiere gezählt, obwohl im gesamten Depot nur 72 zugelassen sind.
Fütterung ist strikt untersagt.
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