Kempen: In Personalnöten
zuletzt aktualisiert: 10.05.2007Kempen (RPO). Es ging um die Zukunft der Kempener Pfarrgemeinden St. Josef und Christ-König. In einem Gespräch stellten die Verantwortlichen die Weichen in Personalfragen.
Gemeinschaft
Den Prozess, in Kempen eine Gemeinschaft von Gemeinden (GvG) zu bilden, begleitet Bernd Dickmeis, Referent in der Personalabteilung des Generalvikariats Aachen. Die Gespräche sollen nach den Sommerferien mit Vertretern aller Pfarren aufgenommen werden.
Bis dahin wird auch geklärt sein, ob St. Hubert in die Kempener GvG geht oder nicht. Zur Zeit will die St. Huberter Pfarre mit St. Tönis und Hüls zusammengehen.
Die Vertreter der Personalabteilung des Bistums, Domkapitular Heiner Schmitz und Bernd Dickmeis, Regionaldekan Alexander Schweikert und die Vorstände der Pfarrgemeinderäte (PGR) von Christ-König und St. Josef haben bei einem Treffen in Kempen einige Personalfragen geklärt. Die Ergebnisse teilten gestern die PGR-Vorsitzenden Dr. Ina Germes-Dohmen (St. Josef) und Kurt Huintjes (Christ-König) mit.
Pfarradministrator für beide Gemeinden wird nach dem Weggang von Pastor Werner Rombach für die Zeit der Vakanz Regionaldekan Schweikert. Die bestehenden Gottesdienste, vor allem am Wochenende, werden während dieser Vakanz weiter in beiden Gemeinden im Hagelkreuz und in Kamperlings gefeiert. Die erforderlichen Priester, natürlich auch die Kempener Pfarrer, müssen in den kommenden Wochen angesprochen werden. Das werden der Regionaldekan und das Generalvikariat übernehmen. Auch die Spendung der Sakramente wie Taufen, Hochzeiten kann als gesichert gelten, heißt es in der Erklärung.
Nach dem Weggang von Rombach wird Pater Thomas für vier Wochen in St. Josef und Christ König die Vertretung übernehmen, danach wird bis zum Ende der Ferien ein weiterer indischer Priester in beiden Pfarren tätig sein. Die Liturgiekreise, Chöre oder Wortgottesdienstleiter sollen weiterhin an der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt werden. Eine verbindliche Übersicht der gestalteten Gottesdienste wird dem Administrator zur Absprache mit den zuständigen Priestern vorgelegt.
Ein weiteres Gespräch des Pfarradministrators und der PGR-Vorstände sowie je einem Vertreter der beiden Kirchenvorstände folgt Ende Mai, um genauere Absprachen für die kommenden Wochen zu treffen. Diese Runde wird sich regelmäßig alle drei bis vier Wochen treffen. Ansonsten gilt das „Delegationsprinzip“: Die unterschiedlichen Aufgaben in den beiden Pfarren werden vom Administrator an verschiedene Personen delegiert, die sie dann umsetzen.
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