Kempen: KKV: Viele feiern, wenige machen mit
zuletzt aktualisiert: 17.04.2008Kempen (RPO). Die Jecken in der Thomasstadt können sich freuen. Knapp zwei Jahre, bevor der nächste Rosenmonatagszug durch Kempen ziehen wird, verkündete der Vorsitzende des Kempener Karnevalsvereins (KKV), Heinz Kox, bei der gut besuchten Jahresversammlung im Sporthotel: „Der Umzug 2010 ist finanziell gesichert.“ Das ist auch ein Verdienst der Narren selbst, denn sie haben die Veranstaltungen in der Köhlerhalle besucht wie noch nie. Rekord am Karnevalssamstag mit rund 3100 Gästen, und auch die Abifete am Karnevalssonntag zog knapp 3000 an. Beim Ausklang am Rosenmontag waren es nochmals rund 1600.
Karl-Heinz Hermans, Ex-Prinz und stellvertretender Bürgermeister, dankte im Namen der Bürgerschaft für eine kurze und tolle Session und lobte ausdrücklich den Kempener Sitzungskarneval, wobei natürlich St. Hubert mit seinen Veranstaltungen eingeschlossen war. Auch Prinz Theo I. Balters zog ein überaus positives Fazit. Rund 50 Auftritte hatte er mit Prinzessin Karin I. zu bewältigen. Und das stets gut gelaunte Paar freut sich bereits auf die letzte Session, die in Kempen am Samstag, 15. November, mit dem Hoppeditzerwachen beginnen wird. Federführend ist dabei der Elfer-Rat der Kolpingsfamilie.
Ein dickes Lob für seine ausgezeichnete Kassenführung erhielt Schatzmeister Rainer Pasch von Kassenprüferin Angelika Thiel-Hedderich. Neue Kassenprüferin wurde Prinzessin Karin I..
Sorge bereitet dem KKV und seinem Geschäftsführer die Mitgliederentwicklung, die seit einigen Jahren stetig zurückgeht. Hatte der KKV 1995 noch 358 Mitglieder, so sind es aktuell noch 267. So denkt der Karnevalsverein darüber nach, wie er passive Mitglieder locken kann. An eine Werbeaktion im Herbst ist gedacht. So soll eine Eintrittskarte für den Ball „Alle Narren unter einem Hut“ am Karnevalssamstag nur den halben Preis kosten, wenn der Interessent Mitglied im KKV wird.
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