Stadt Kempen: Kultur gekonnt serviert
VON NATASCHA BECKER - zuletzt aktualisiert: 27.01.2012Stadt Kempen (RP). Sie haben sich in Kempen längst einen guten Namen gemacht – Kultursplitter des Luise-von-Duesberg-Gymnasiums. Unter dem Titel "Elemente" gab es die 10. abwechslungsreiche Show mit vielen Höhepunkten.
Hektik! Der junge Mann auf der Bühne, mitten im Forum des Kempener Luise-von-Duesberg-Gymnasiums, verbreitet Nervosität. Hektisch hüpft er zwischen bunt angemalten Kartons, die wild auf der Bühne verteilt liegen, umher und stammelt abgerissene Sätze vor sich hin.
Dann springt er ins Publikum, sucht sich einzelne Zuschauer heraus und nimmt sie mit auf die Bühne. Erleichtertes Gelächter bei denen, die es nicht erwischt hat, über das Sträuben der Ausgesuchten. Doch es gibt kein Zurück. Auf der Bühne wartet die Aufgabe, die Kartons zusammenzusetzen. Aber nicht irgendwie. Mathias Herwix, der junge Hektiker, rupft die bestehende Kartonmauer auseinander und verweist auf die Nummerierungen. Und siehe da, auf einmal steht eine Kartonmauer mit dem in Graffitimanier aufgesprühtem Wort "Together" vor den Augen des Publikums.
Das Team dahinter
Regie Die Regie der Veranstaltung liegt in den Händen der Lehrer Ludger Finke, Berthold Schüßler, Hans Dieter Greyn und Thorsten Terschlüsen.
Hintergrund Hinter den Kulissen unterstützt ein rund 20-köpfiges Organisationsteam den Abend
Netz Unter www.kultursplitter.com sind die Kultursplitter auch im Internet zu finden.
Alle machen mit
Und genau das ist das Stichwort, denn bei der bekannten Veranstaltung "Kultursplitter" des Gymnasiums geht es gemeinsam zu. Zum nunmehr zehnten Mal lud die Schule zu dem beliebten Event ein, bei dem Schüler, Lehrer, Eltern Ehemalige und Externe in bunt zusammengewürfelten Gruppen die unterschiedlichsten kulturellen Arbeiten vorstellen. Unter dem Titel "Elemente" war auf diesem Weg der gemeinsamen Arbeit wieder einmal ein buntes Programm aus Musik, Gesang, Tanz, Videoinstallationen, Malerei und Theater entstanden. Fliegender Wechsel bei den insgesamt 35 Darbietungen, die knapp 200 Teilnehmer auf die Beine gestellt hatten.
Eine Präsentation floss nahtlos in die andere hinüber. Eben noch der a capella vorgetragene Elementesong, Sekunden später zwei berlinernde junge Frauen, Renate und Gertrud in Kittelschürzen, die über die Berliner Mauer und ähnliches Monstrositäten philosophieren. Dann ein Wechsel zur Kunst in Form eines großen Pixelbildes und dessen Entstehung.
Ob die zweigeteilte "Geschichte der Elemente", bei der die Entwicklung der Physik einmal ein bisschen anders dargestellt vor den Augen der Besucher ablief, Streetdance-Einlagen oder musikalische Medleys – die Darbietungen kamen im ausverkauften Forum bestens an. Herrlich dazu die Moderation von Renate und Gertrud, besser bekannt als Judith Wissink und Hannah Impelmanns. Unterstützt von den Elementen Luft, Erde, Wasser und Feuer sowie den elementaren Fragen ging es kurzweilig durch den Abend. Zurück blieb nach einigen Stunden ein restlos begeistertes Publikum, dass sich schon auf die Kultursplitter 2013 freut. Frage des Tages
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



