Oedt: Lehrbecken: Vereine sehen Gemeinde am Zug
zuletzt aktualisiert: 10.01.2007Oedt (RPO). Eine zweistündige Aussprache der Nutzer des Oedter Lehrschwimmbeckens und des Gemeindesportverbandes stand am Montagabend an. Man war sich einig, dass die Gemeinde Grefrath in jedem Fall gefordert sei, an der Anlage etwas zu tun – egal, ob das Lehrschwimmbecken wieder geöffnet werden soll oder nicht. Vor allem die Überprüfung der Statik wurde angemahnt, ebenso der Umbau der Heizung sowie die Luftbelastung. Hermann Sanders, Vorsitzender der Oedter Borussia, möchte die Frage geklärt sehen, ob die Gemeinde weiter gewillt ist, die Betriebskosten zu tragen. Schulleiter Heinz Wiegers vertrat die Ansicht, dass das Bauamt Schäden, die festgestellt wurden, früher hätte erkennen müssen.
Wer trägt die Kosten?
Mögliche Kosten seien durch die Vereine nicht zu finanzieren, stellten Herbert Tilkes und Gerhard Heinrich vom Kanuwanderclub fest. Thomas Türk (DLRG ) meinte, dass sehr wohl unterschieden werde müsse zwischen Maßnahmen, die die bauliche Substanz und damit die Gemeinde betreffen, und solchen, die sich auf das Schwimmen beziehen. Bevor die Gemeinde nicht gehandelt habe, könnten seiner Ansicht nach die Vereine nichts unternehmen.
Von Seiten der Kolpingsfamilie wurde die Frage „Abriss oder anderweitige Verwendung“ in den Raum gestellt. Die Kolpingsfamilie möchte zu beiden Varianten Kostenaufstellungen haben. Mut machte Georg Fasselt von der Feuerwehr dem Gemeindesportverband, in dem er erklärte, dass Kinder und Vereine eine Lösung erwarten und die Bürger die Hoffnung in die Arbeit des Verbandes setzen.
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