Kempen: Obst, Gemüse, Pferdestärken
VON NATASCHA BECKER - zuletzt aktualisiert: 06.10.2008Kempen (RPO). Eine Kombination, die immer ankommt: Frischemarkt mit Autoshow. Am Sonntag lud der Werbering St. Tönis zu diesem traditionellen Event in die Innenstadt ein. Die Geschäfte hatten auch geöffnet.
St. Tönis Blumenkohl, Kappes, Wirsing, Porree, Sellerie Rotkohl, Kürbisse, Möhren, Äpfel und Birnen – dass der Herbst eine ganze Menge an Gemüse und Obst zu bieten hat, das zeigte sich gestern wieder einmal auf dem herbstlich geschmückten Rathausplatz in St. Tönis. Dort lockte der Frischemarkt mit allem, was derzeit frisch geerntet vom Feld und den Obstplantagen kommt. Gesundes aus einem Reformhaus fehlte ebenfalls nicht. Wer schon immer einmal vegetarische Brotaufstriche und selbstgemischtes Müsli probieren oder eine kulinarische Reise um die Welt machen wollte,kam auf seine Kosten. Dazu gab es in der Fußgängerzone und an der Krefelder Straße jede Menge Pferdestärken, denn dort hatten sich die verschiedenen Autohäuser mit zahlreichen geräumigen Familienfahrzeugen, City-Flitzern und sportlichen Autos eingefunden. Die ortsansässigen Einzelhändler öffneten zudem noch die Geschäfte – fertig war der Frischemarkt mit Autoshow des Werberings St. Tönis.
Alles stimmte, nur das Wetter nicht. „Die Rahmenbedingungen sind super. Die Autohändler haben tolle Fahrzeuge mitgebracht, die Geschäfte und Cafes sind geöffnet, Peter Brake hat den Rathausplatz super dekoriert, doch die Dinge stehen und fallen mit dem Wetter“, sagte Werberingvorsitzender Stefan Robben. Es sei nun einmal eine Open-Air-Veranstaltung und das regnerische, stürmische Wetter sei für alle, die sich eine solche Mühe gegeben hätten, ein Schlag ins Gesicht. Doch Jammern nutze nichts, der Werbering habe wieder einmal gezeigt, dass er ansprechende Events auf die Beine stellen könne und man freue sich jetzt schon auf das nächste festliche Ereignis in St. Tönis.
Aber trotz des Wetters ließen es sich die Besucher nicht nehmen, einen Bummel durch St. Tönis zu machen. Schwer bepackt mit Einkaufstüten, aus denen Porree, Kohl und Co. lukten, ging es durch die Innenstadt. Gestärkt mit leckerer Erbsensuppe, Kartoffel- oder Champignonpfanne wurden die ausgestellten Autos unter die Lupe genommen. „Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, so viele unterschiedliche Hersteller auf einem Fleck zu treffen. Da kann man herrlich vergleichen“, meinte Klaus Schinkels, der wegen des Nachwuchses auf der Suche nach einem etwas größerem Familienauto war. In Ruhe einmal zu bummeln war dagegen Melanie Schellen wichtig. „Das Wetter ist mir egal. Ich bin ja in den Geschäften und muss mich nicht von Stand zu Stand kämpfen“, sagte sie.
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