Kempen: Pflasterbuckel auf Bauhofgelände
zuletzt aktualisiert: 18.09.2008Kempen (RPO). 60 000 Euro muss die Stadt Kempen aufwenden, um schwerwiegende Mängel im vor acht Jahren bezogenen Baubetriebshof zu beseitigen. Sie ist mit der Baufirma über eine Kostener-stattung im Gespräch, obwohl die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist. Der Stadtrat stimmte Dienstagabend der Ausgabe zu.
Es geht um Pflasterschäden. Weite Bereiche des Bauhofgeländes an der Heinrich-Horten-Straße und die offene Fahrzeughalle sind mit Verbundpflaster befestigt. Seit Herbst 2006 wölbt sich zunehmend das Pflaster zwischen den Hallenstützen auf, stellenweise um 20 Zentimeter und mehr, so Baubetriebshofleiter Klaus Staschok. Zudem zeigen die Stahlbetonstützen feine Risse auf den Außenseiten. Die Tragfähigkeit der Pfeiler ist laut Verwaltung durch die seitlich wirkenden Kräfte beeinträchtigt, und wegen der Pflasterbuckel bestehe akute Unfallgefahr. Als Ursache haben Fachleute für Baugrund und Statik ermittelt, dass zuviel quellfähiges Material im Unterbau verwendet worden sei. Dieser Schotter dehne sich im nassen Zustand aus und hebe das Pflaster an. Das Material muss ausgetauscht werden.
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