Wahlkreis 52: Ticker vom Wahlabend: Weisbrich bleibt im Landtag
VON SVEN DURGUNLAR - zuletzt aktualisiert: 10.05.2010 - 00:18Spannung pur herrscht bei der Landtagswahl auch in den Wahlkreisen im Kreis Viersen. Die Wahlbeteiligung scheint im Kreis Viersen niedriger als bei der Landtagswahl 2005. Bei uns erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Wahl.
+++ 19.46 Uhr CDU-Kandidat Christian Weisbrich verteidigt erfolgreich sein Direktmandat.
+++ 19.35 Uhr Die Kandidaten von CDU und SPD schneiden besser ab als ihre eigenen Parteien. Die Grünen sind die eigentlichen Wahlsieger - sie gewinnen am meisten dazu. Die FDP legt etwas dazu, die CDU verliert stark, auch die SPD hat leichte Verluste.
+++ 19.28 Uhr Grünen-Kandidat René Bongartz: "Ich habe mich von vorneherein auf die Zweitstimmen konzentriert, das hat prima funktioniert. Auf Landesebene sieht es momentan sehr eng aus, ich drücke Rot-Grün die Daumen. Angesichts der geringen Wahlbeteiligung wartet auf die Parteien noch eine Menge Arbeit, um die Menschen wieder zu erreichen. Es ist mir ein großes Anliegen, dass sich die Bürger politisch einmischen."
+++ 19.04 Uhr Die Wahlbeteiligung ist in diesem Jahr deutlich niedriger als noch vor fünf Jahren. Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Viersen II lag am Wahlsonntag bei 48.2 Prozent, 2005 lag sie noch bei 64,8 Prozent.
Bei der NRW-Wahl dürfen diesmal knapp 228.000 Bürger des Kreises Viersen ihre Kreuzchen machen, davon im Wahlkreis 52 (Viersen II) 117.569. Zum Wahlkreis 52 gehören die Stadt Nettetal, die Städte Kempen und Tönisvorst sowie die Gemeinden Brüggen, Grefrath und Niederkrüchten.
Die Ergebnisse der NRW-Landtagswahl 2005
Bei der Landtagswahl 2005 gewann die CDU den Wahlkreis 52. In sechs Städten und Gemeinden des Kreises Viersen erreichte sie die absolute Mehrheit. CDU-Kandidat Christian Weisbrich holte damals 50,7 Prozent der Stimmen. Damals hatte es noch keinen Stimmen-Split wie in diesem Jahr gegeben.
Auch wenn es für SPD-Kandidat Uwe Leuchtenberg mit 30 Prozent der Stimmen nicht zum direkten Einzug ins Parlament reichte, konnte er damals über die Landesliste in den Landtag einziehen.
Die FDP holte 9,24 Prozent der Stimmen, FDP-Kandidat Dietmar Brockes schaffte es dennoch über die Landesliste ins NRW-Parlament. Die Grünen hatten im Kreis knapp die Fünf-Prozent-Grenze erreicht. Grünen-Kandidat René Bongartz erreichte damals 5,4 Prozent der Stimmen.
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