Kempen: Warnung vor Nigeria-Briefen
zuletzt aktualisiert: 19.10.2010 - 11:40Zahlreiche Kempener Geschäftsleute haben in den vergangenen Tagen einen Brief eines angeblichen Dr. Prince Mokena von der Standard Bank South Africa erhalten. In diesem Schreiben wird der Empfänger aufgefordert, beim Transfer eines Millionenbetrags behilflich zu sein.
Unter dem Vorwand, dass die Hinterlassenschaft eines angesehen und tödlich verunglückten Bürgers andernfalls zur Finanzierung von Kriegen genutzt würde, bittet der Adressat um Hilfe beim Geldtransfer und stellt eine entsprechende Rendite in Aussicht.
Die Polizei warnt, dass das Schreiben ausschließlich der Vorbereitung von Betrügereien dient, bei denen die Opfer um sehr hohe Summen geprellt werden. Derartige Schreiben, die einen Vorauszahlungsbetrug vorbereiten, werden in einer Auflage von etwa 30.000 pro Woche aus Nigeria versandt und heißen daher auch "Nigeriabriefe".
Die Nigerianische Polizei schätzt, dass ein Prozent dieser Offerten zu direkten Kontakten führen und Schäden in Millionenhöhe verursachen. Die Polizei rät nie auf derartige Scheiben zu antworten und keinen Kontakt zum Absender aufzubauen.
Die Briefe, die per Post, Fax oder auch per Email versandt werden, sollten sofort vernichtet werden. Bankdaten sollten nicht preisgegeben werden. Weitere Informationen finden sie beim Programm Polizeiliche Kriminalprävention im Internet: http://www.polizei-beratung.de/fileservice/documents/Nigeria-Briefe.pdf
Wer bereits Opfer dieser Betrügerei geworden ist, sollte sich schnellst möglich bei der Polizei melden.
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