„Schwäne“ 1:2 in Millich, Willems zurückgetreten
VON HANS-RUDOLF RITZEN - zuletzt aktualisiert: 04.10.2008a Tabellenführer SV Schwanenberg machte im vorgezogenen Meisterschaftsspiel der 10. Runde bei Roland Millich überraschend mit einer Niederlage (1:2) Bekanntschaft. Dabei mussten die Roländer nach der Gelb-Roten Karte (44.) gegen Dima Widerkehr die zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten. Eine zwingende Torchance konnte sich der Favorit gegen das bravourös kämpfende Heimteam aber nicht erspielen. Früh (6.) hatte Mustafa Hayrizi für die Roland-Führung gesorgt. Danny Kloppmann glich nach einer halben Stunde aus. Beim 2:1 (39.) ließ sich der Schwäne-Schlussmann von einer direkt verwandelten Ecke Walter Schwans überraschen.
Germania Kückhoven kann nun am Sonntag mit einem Sieg beim SV Waldfeucht/Bocket die Tabellenspitze wieder übernehmen. Auch wenn der letztjährige Überraschungszweite im bisherigen Verlauf unter seinen Möglichkeiten (Platz elf) blieb, wird er gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten auf seine Chance lauern. Im Vorjahr endeten beide Duelle mit einem Remis (1:1/0:0).
Hilfarth bislang bester Neuling
Rhenania Immendorf (3.) wird sich beim „besten“ Neuling TuS Jahn Hilfarth (10.) ebenfalls vorsehen müssen. Eine gute Saison spielt wieder der SV Breberen (4.). Da müsste es doch auch beim nach wie vor sieglosen Schlusslicht SC 09 Erkelenz II etwas zu holen geben.
Enttäuschend ist bisher das Abschneiden des BC Oberbruch (9.). Die eklatante Auswärtsschwäche (vier von fünf Spiele wurden verloren) spricht Bände. Das Auftreten der Mannschaft in der Fremde war mit ein Grund, dass Coach Dirk Ruhrig nach dem Spiel beim SV Breberen die Brocken hinwarf. Als Interimstrainer steht bis auf weiteres Vorgänger Friedhelm Frenken auf der Kommandobrücke. Am Sonntag hat es der OBC mit dem SV Golkrath (14.) zu tun. Der entführte in der Vorsaison die Punkte (3:2) aus Oberbruch. Aktuell läuft bei der Küppers-Elf auf gegnerischem Feld aber wenig zusammen (nur ein Zähler).
Um wichtige Punkte im Abstiegsbereich geht es am Ratheimer Ohof zwischen dem einheimischen VfJ (16.) und dem FC Randerath/Porselen (17.). Auch beim VfJ hat der Trainer aufgegeben: Uwe Willems warf nach dem 1:6 beim SV Höngen/Saeffelen das Handtuch. Interimsmäßig betreuen das Team nun der 2. Vorsitzende Jürgen Daleiden und Geschäftsführer Matthias Schorn. Übrigens: Zählbares (3:3) holte Ra/Po auf fremdem Terrain bisher überraschenderweise nur beim Zweiten TuS Kückhoven.
Noch eine Rechnung offen
In den Vordergrund (5.) hat sich der SV Höngen/Saeffelen gespielt. Mit dem nächsten Gegner, Union Schafhausen (7.), haben die Selfkänter noch eine Rechnung offen, behielt dieser doch im Vorjahr in beiden Begegnungen die Oberhand. Bezirksligaabsteiger Rot-Weiß Frelenberg (13.) vertraut im Spiel gegen den SV Kuckum (6.) auf seine Heimstärke (neun Punkte).
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