„Schwäne“ zum Hit nach Oberbruch
VON HANS-RUDOLF RITZEN - zuletzt aktualisiert: 12.12.2008a Da das Nachholspiel zwischen dem SV Schwanenberg und Rot-Weiß Frelenberg wegen der schlechten Platzverhältnisse erneut nicht stattfand, blieb die Lage oben wie unten unverändert. Zwölf Partien sind aus der Hinrunde noch offen. Vier davon sollen, sofern der Wettergott mitspielt, noch in diesem Jahr nachgeholt werden. Ihr Meisterschaftsprogramm komplett durchgezogen haben nur SG Würm/Lindern, Roland Millich, TuS Hilfarth, VfJ Ratheim und VfL Übach-Boscheln.
Spitzenreiter Germania Kückhoven hat erst 14 Spiele absolviert wie auch der SV Waldfeucht/Bocket. Zum Rückrundenauftakt reist der SV Schwanenberg bereits am Samstag (Anstoß 16 Uhr) zum Schlager zum BC 09 Oberbruch. Beide Teams sitzen dem Leader mit jeweils 31 Punkten im Nacken.
Im Hinspiel entführte der OBC die Punkte (3:2) aus Schwanenberg. Die Gäste waren bereits auf 3:0 enteilt, ehe Danny Kloppmann per Doppelschlag verkürzte. Die Schwäne zeigen sich sowieso zu Hause anfällig, gingen doch auch hier die Spiele gegen Kückhoven und Rhenania Immendorf verloren. In der Heimbilanz (15 Punkte) sind sie so auch nur Mittelmaß (8.), auswärts dagegen zusammen mit Küchoven Spitze (je 16). In Oberbruch wird es aber hart, stellt der BC 09 doch mit 22 (von 24 möglichen) Zählern die stärkste Heimmannschaft der Liga. Gerade gegen die unmittelbare Konkurrenz sind die Brööker hellwach (10 Punkte).
Verfolgerduell in Kuckum
Spitzenreiter Kückhoven hat beim FC Randerath/Porselen (15.) anzutreten. Der trotzte den Schützlingen von Trainer Hermann-Josef Lambertz in der Hinrunde ein Remis (3:3) ab, dabei fiel der Germania-Ausgleich erst unmittelbar vor dem Abpfiff. Zum Verfolgerduell erwartet der SV Kuckum (6.) Rhenania Immendorf (4.). Hier trifft die stärkste Defensive (Kuckum, nur 15 Gegentore) auf die mit 50 Treffern offensivfreudigste Elf.
Der SV Golkrath (11.) sollte seinen derzeit guten Lauf (seit fünf Begegnungen ungeschlagen) auch gegen den seit vier Spielen punktlosen SV Breberen (7.) fortsetzen. Roland Millich (8.) überzeugte in der Vorwoche beim 3:0 gegen Würm/Lindern. Kann sie dies nun auch morgen gegen den SV Waldfeucht/Bocket (12.) tun? Dem fehlt die Spielpraxis.
Wieder Anschluss für VfJ
Nach zwei Siegen hat der VfJ Ratheim (16.) wieder Anschluss zur unmittelbaren Abstiegs-Konkurrenz gefunden. Können die Ohof-Kicker nun auch dem Tabellenfünften SG Würm/Lindern ein Bein stellen? Neuling TuS Jahn Hilfarth (13.) würde mit einem Sieg in Schafhausen die einheimische Union (10.) überflügeln.
So langsam verliert der SC 09 Erkelenz II seine Mitstreiter im Abstiegskampf aus den Augen. Will das Schlusslicht seine geringe Chance wahren, muss bei Rot-Weiß Frelenberg (14.) der zweite Auswärts-Dreier her. Der Gegner setzt auf seine Heimstärke (13 Zähler).
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