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Fußball: Beeck II will den Tabellenführer ärgern

VON MARIO EMONDS - zuletzt aktualisiert: 17.09.2010

Auf eine weit entspanntere Trainingswoche als noch vor sieben Tagen blickt Dirk Ruhrig zurück, Coach der Beecker Reserve. Kein Wunder nach dem 5:3-Sieg in Wenau, der nach den beiden deftigen Auftaktniederlagen die Wogen geglättet hat. "Das hat schon einigen Rückenwind gegeben", sagt der 39-Jährige.

SW Nierfeld kommt mit guten Standards ins Waldstadion. Der FC hat aber auch einen Freistoßspezialisten: Marcel Göbels.  Foto: RPO
SW Nierfeld kommt mit guten Standards ins Waldstadion. Der FC hat aber auch einen Freistoßspezialisten: Marcel Göbels. Foto: RPO

Ob der Wind morgen Nachmittag den Kleeblättern aber wieder frontal ins Gesicht bläst? Immerhin kommt um 16 Uhr der Tabellenführer SV Schwarz-Weiß Nierfeld ins Waldstadion – mit einer fast noch blütenweißen Weste: Die Jungs des langjährigen SV-Trainers Achim Züll haben aus drei Spielen auch drei Siege geholt, dabei sieben Tore geschossen und erst eines kassiert.

Eines weiß Ruhrig aber auch: "Sechs der sieben Tore hat Nierfeld nach Standards erzielt; wir wissen also, wo wir den Hebel ansetzen müssen." Die Schwarz-Weißen beobachtete er beim 3:0 gegen das gleichfalls ambitionierte Hilal Maroc Bergheim. Vier Nierfelder Akteure fielen ihm dabei besonders auf: Stürmer Michael Jansen ("der ist zwar nur 1,75 Meter groß, hat aber eine enorme Sprungkraft und war ein ständiger Unruheherd"), Spiellenker Oliver Manteuffel und die Außenbahnspieler Marcus Georgi und David Kotter.

Trotz des jüngsten Erfolgs denkt Ruhrig über personelle Änderungen nach. Konkret: in der Besetzung der Viererkette. Immerhin hat der FC schon 13 Tore kassiert – die meisten der Liga. Drei Defensivspieler kehren auch ins Aufgebot zurück: Marcel San José Mendez hat seine Rotsperre abgebrummt, Kristian Wurzer ist aus dem Kurzurlaub und Matthias Gorka von der Klassenfahrt zurück.

"Auf alle Fälle wollen wir an die letzten 70 Minuten von Wenau anknüpfen. Unverwundbar ist Nierfeld sicherlich nicht. Doch wir können nur bestehen, wenn bei uns jeder ans Limit geht", bekräftigt Ruhrig. Für den FC ist die morgige Partie übrigens der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Heimspielen: Vier der kommenden fünf Partien finden im Waldstadion statt.

Quelle: RP

 
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