Fußball: Die Großen steigen ein
VON HANS-RUDOLF RITZEN - zuletzt aktualisiert: 29.07.2008Heute Pokal-Achtelfinale des Fußballkreises Heinsberg. Mittelrheinligisten Wegberg-Beeck (in Scherpenseel) und Teveren (in Hilfarth) sind nun auch dabei. Ein B-Ligist sicher im Viertelfinale.
Mit dem FC Wegberg-Beeck und Germania Teveren greifen im Achtelfinale von heute Abend (Anpfiff 18.45 Uhr) nun auch die beiden klassenhöchsten Clubs des Fußballkreises Heinsberg ins Kreispokalgeschehen ein – FC Wegberg-Beeck und Germania Teveren aus der Mittelrheinliga. Das 16er Feld komplettieren sieben A-, drei B- sowie vier Bezirksligisten.
Cupverteidiger Germania Teveren reist zum A-Liga-Aufsteiger TuS Jahn Hilfarth. In der Vergangenheit wurden Kreisliga A-Teams (2001/02 SV Holzweiler, 2005/06 VfR Granterath) für die Germanen mehrmals zum Stolperstein. Die Heidekicker sind aber in Form, wie der Turniersieg beim eigenen SuSo-Cup zeigt. Die Jahn-Elf steht erstmals im Achtelfinale des Großkreispokals.
Der letztjährigen Finalist FC Wegberg-Beeck hat beim von Michael Wittek trainierten SV Scherpenseel anzutreten. Für den ist die dritte Runde ebenfalls Neuland. Der B-Ligist hat sich für die neue Saison mit Rückkehrer Patrick Roußaint (von Rhenania Immendorf) verstärkt.
Bereits zum dritten Mal in Folge messen SV Kuckum und TuS Dremmen im Pokal ihre Kräfte. Bei den ersten beiden Duellen bekundeten die Rheinländer reichlich Mühe, brauchten jeweils die Verlängerung (2006/07 – 1:0, 2007/08 – 2:1), ehe das Weiterkommen gesichert war. Ist der A-Ligist auf dem Sportplatz in Keyenberg im dritten Anlauf nun reif für eine Überraschung? SVK-Trainer Fatih Süngü muss aber auf seinen besten Pokal-Torschützen (vier Treffer) Michael Gotzmann verzichten, der beim Nierspokal-Endspiel die rote Karte sah. Beim Landesligaabsteiger sucht Trainer-Rückkehrer Claus Richter noch seine „erste Elf“.
Auch der SC 09 Erkelenz wird sich beim Bezirksligaabsteiger SG Würm/Lindern vorsehen müssen. In den beiden ersten Pokalauftritten zeigten sich die Schützlinge von Norbert Deckers den Gegnern zwar spielerisch deutlich überlegen, die Torausbeute ließ aber zu wünschen übrig.
Für einen Bezirksligisten wird im Achtelfinale auf alle Fälle das Aus kommen, treffen FSV Geilenkirchen und Viktoria Katzem doch im direkten Duell aufeinander.
Ein B-Ligist zieht auf jeden Fall in die Runde der letzten Acht ein, stehen sich mit dem SV Holzweiler und Ay-Yildizspor Hückelhoven doch gleich zwei Teams vom verbliebenen Trio im „Staffelvergleich“ gegenüber. Während der HSV bereits zum dritten Mal das Achtelfinale erreichte, feiern die „Mond- und Sterne-Kicker“ Premiere. HSV-Coach Guido Dürbaum hat seine Mannschaft schon gut in Schuss. Dies bekamen der SV Brachelen im Pokal sowie der SV Kuckum beim Nierspokal-Triumph bereits zu spüren.
Vom Siebenerfeld der A-Ligisten prallt ein Quartett in direkten Duellen aufeinander. Von Brisanz ist sicher das Lokalderby zwischen dem BC 09 Oberbruch und dem FC Union Schafhausen. Ein „Wunschlos“ für beide Seiten. Für den neuen OBC-Coach Dirk Ruhrig im Besondern, hatte er doch in der abgelaufenen Saison noch das Sagen bei der Union. „Es waren fünf tolle Jahre dort“, so Ruhrig im Rückblick. Dieser hatte nach den drei Auswärts-Pokalspielen auf ein Heimspiel gehofft. Dass „OBC-Torjäger Tim Wallrafen ihm bei der Auslosung diesen Gefallen tat, dazu seinen Ex-Verein aus dem Hut zauberte, stimmt ihn froh. Favorit sind sicher die Brööker. Die Union verlor mit Christian Heuter (spielt nun beim OBC), André Lehnen und Kevin Busch doch wichtige Stammkräfte.
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