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Volleyball: Erkelenzer VV darf von der Oberliga träumen

VON HOLGER SPIECKER - zuletzt aktualisiert: 07.02.2012

Volleyball (RP). Gehofft hatte man im Lager der Erkelenzer Volleyballdamen bestimmt darauf, aber dass alles so gut zusammen passen würde, damit rechnete wohl keiner.

Kontakt zur Tabellenspitzen in der Bezirksliga halten die 2. Volleyballdamen des EVV. Hier versucht die EVV-Spielerin Maria Bayer zu punkten.  Foto:  Laaser
Kontakt zur Tabellenspitzen in der Bezirksliga halten die 2. Volleyballdamen des EVV. Hier versucht die EVV-Spielerin Maria Bayer zu punkten. Foto: Laaser

Der eigene Sieg und die gleichzeitige Niederlage des bisherigen Tabellenführers Dormagen bedeutete am Ende des 11. Spieltages die Tabellenführung in der Verbandliga. Nun darf der EVV von der Oberliga träumen. Einen Rückschlag mussten die Verbandsliga-Herren des VC 99 Ratheim hinnehmen, die sich beim Tabellenführer aber teuer verkauften.

Verbandsliga Herren TVA Fischenich II – VC 99 Ratheim 3:2 (25:18, 23:25, 25:18, 20:25 15:11). Gewillt war man für die knappe Hinspielniederlage Revanche zu nehmen, doch es blieb beim guten Wille. Dennoch zeigten die Ratheimer eine tolle Leistung und zeigten, dass sie zu den Spitzenteams gehören. Im ersten Satz waren es die gefährlichen Sprungangaben des Ligaprimus', die dem VCR zu schaffen machten. Doch die Ratheimer hatten in der Vergangenheit oft gezeigt, dass mit ihnen immer dann zu rechnen ist, wenn der Druck am stärksten ist. Im zweiten Satz waren sie bis kurz vor Ende immer im Rückstand, doch beim Stand von 22:23 sorgte eine eigene Angabeserie für den Satzausgleich. Fischenich war nun gefordert und der Tabellenführer ließ sich nicht zweimal bitten. Wieder war es eine Angabeserie und gleichzeitige Fehler bei Ratheim in der Annahme. Der dritte Satz wurde klar verloren. Der VCR gab sich nicht auf gewann den vierten Durchgan klar mit 25:20. Wie im Hinspiel musste die Entscheidung im Tie-Break fallen. Der Tabellenführer gab eine frühe 6:1-Führung nicht mehr ab und gewann das Spiel am Ende knapp.

Verbandsliga Damen FCJ Köln II – Erkelenzer VV 0:3 (23:25, 22:25, 21:25). In Köln wartete ein mächtiges Stück Arbeit auf die Erkelenzerinnen, denn jeder der drei gewonnenen Sätze stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Erkelenz konnte sich jedoch von Anfang an auf die gute Blockarbeit sowie auf die starken Angaben verlassen. Eine Serie dieser Angaben war es auch, die im ersten Satz beim Stande von 23:20 für die Kölner dafür sorgte, dass der Satz noch gewonnen wurde. Im zweiten Satz machte sich der EVV trotz eines 16:6 das Leben schwer. Es zeichnete die Erkelenzerinnen aus, dass sie in dieser entscheidenden Phase des Spiels kühlen Kopf behielten und den Satz noch gewannen. Im dritten Satz schafften es die FCJ-Damen dann nicht mehr das Ruder herumzureißen und liefen während der gesamten Zeit einem Rückstand hinterher. Der EVV hatte seinen Nerven nun im Griff und siegte verdient.

Bezirksliga Herren TuSA Düsseldorf – Erkelenzer VV 1:3 (21:25, 25:18, 17:25, 10:25). Einen Wachmacher in Form eines verlorenen Satzes benötigten die EVV-Herren, um sich gegen Düsseldorf durchzusetzen. Erst nach dem abgegebenen zweiten Satz fanden die Erkelenzer zu ihrem Spiel und gewannen souverän. Durch den Sieg wurde der zweite Tabellenplatz direkt hinter dem VC Ratheim gesichert und der Punkteabstand zum dritten Platz sogar noch vergrößert.

Bezirksliga Damen Erkelenzer VV II – Neptun Aachen II 3:0 (25:20, 25:22, 25:17). Einen wichtigen Sieg landeten die EVV-Damen in der Bezirksliga, denn Tabellennachbar NNepunkt Aachen II wurde auf Distanz gehalten. Das Angabe- und Angriffsspiel war dieses Mal ein Garant dafür, dass der Sieg auch in der Höhe verdient eingefahren wurde. Zwar gab es während des gesamten Spiels immer wieder Konzentrationsschwächen, die den Gegner unnötig ins Spiel zurück brachten. Doch die Erkelenzerinnen wussten immer zum richtigen Zeitpunkt, wann der Hebel umgelegt werden musste.

Bezirksklasse Herren Alemannia . Aachen III – Erkelenzer VV II 3:0 (25:18, 25:10, 25:22). Die Erkelenzer Herren-Reservemannschaft hatte ersatzgeschwächt in Aachen bei der "Dritten" der Alemannia kaum eine Chance. Im dritten Satz hielt man das Spiel lange offen und darf daraus auch die Hoffnung auf erfolgreichere Spiele schöpfen, aber die Alemannia ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen.

Quelle: RP


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