Es bleibt beim Rauchverbot in Klinkum
VON MICHAEL MOSER - zuletzt aktualisiert: 27.04.2009Hermann-Josef Kohnen, Geschäftsführer des SV Klinkum, konnte sich nicht erinnern, wann eine Hauptversammlung des SVK mal derart lang gedauert hatte und dass soviele Mitglieder dabei waren: "Es waren immerhin 61 Mitglieder im Vereinsheim und wir haben tatsächlich über zwei Stunden gebraucht, das kennen wir hier eigentlich gar nicht." Und dabei standen keine Neuwahlen auf dem Programm, steht der Club auch sportlich gut da – der Grund war ein eigentlich ganz und gar unsportlicher.
Denn es ging um den Nichtraucherschutz im schmucken Clubheim: "Ob im Clubheim geraucht werden darf oder nicht, wird hier schon lange und sehr emotional diskutiert. Einige meiden sogar das Vereinsheim aus diesem Grunde", erklärte Kohnen. Und so wurde auch nun wieder eine gute Stunde gestritten, bis am Ende eine knappe Mehrheit für das (bereits bestehende) Rauchverbot stimmte.
Weniger kontrovers wurden die übrigen Themen abgehandelt. So steht der SVK kurz vor der Fertigstellung der vom DFB unterstützten Minispielfelder: "Nachdem einige Vereine aus dem Projekt ausgestiegen sind, freuen wir uns, nachgerückt zu sein. Die neuen Spielfelder sind nicht für den SV Klinkum ein Fortschritt, sondern für den ganzen Ort", freute sich Hermann-Josef Kohnen. Und das stimmt, sind die Spielfelder doch auch für die Nutzung durch Schulen oder Privatleute angedacht. Ein gutes Beispiel sei Wassenberg, wo zwischen den Gebäuden der Grundschule solch ein Minifeld errichtet wurde, und auch rege genutzt werde.
Ein wenig Geduld müssen die Klinkumer allerdings noch mit ihrem Rasenplatz haben, der auch ausgebessert werden soll: "Natürlich kann man als Verein nicht alles zur gleichen Zeit bewältigen. In ein bis zwei Jahren wollen wir aber auch die Grundrenovierung unseres Sportplatzes angehen, und einen neuen Rasen setzen", machte Kohnen den Mitgliedern Mut.
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