Fußball: Fortsetzung der neuen Philosophie
zuletzt aktualisiert: 22.01.2007Dattenfeld sowieso, aber auch Junkersdorf und Troisdorf: Sie alle haben sich ziemlich eindeutig den Aufstieg in die Oberliga auf die Fahnen geschrieben. Weitaus zurückhaltender ist man da in Beeck – und das als Tabellenführer.
Was zum einen an den sportlichen Fakten liegt. Den mit Abstand bestbesetzen Kader hat auf alle Fälle Dattenfeld. Sollte Beeck auch am Ende vor der Germania auf Platz eins stehen, wäre das eine ganz außergewöhnliche Leistung.
Zum anderen verfolgt der FC aber schon seit der Jahrtausendwende eine Philosophie, die nicht mehr auf sportlichen Erfolg auf Teufel komm raus setzt – eine Lehre, die die Verantwortlichen aus dem mit aller Gewalt angestrebten (und verpassten) Aufstieg in die Regionalliga in der Saison 98/99 gezogen haben. Was damals bekanntlich im Insolvenzverfahren endete.
Auch der überraschende Oberliga-Aufstieg vor zwei Jahren gelang schon unter der neuen Prämisse, die mit weiteren Schwerpunktverschiebungen einhergeht: Einbau von vielen jungen Spielern (die Kooperation mit Borussia Mönchengladbach ist da ein ganz wichtiger Baustein) und Investition nicht nur in Beine, sondern auch in Steine.
Sei es der Fitness-Container, die neuen Parkplätze, die bald erfolgende Verlegung von Rasen hinter den beiden Toren auf dem Aschenplatz für den Trainings- und vielleicht auch Spielbetrieb des jüngeren Nachwuchses oder auch das Training der Ersten im Hockey-Park – für die Verbesserung der Infrastruktur wurde und wird viel getan.
MARIO EMONDS
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