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Handball: Früher Handball, nun Langlauf: der „King“ wird 50

zuletzt aktualisiert: 28.07.2008

Als Handballtorwart wurde er einfach „King“ gerufen. „Diesen Namen hatte ich aber nicht erst da weg, sondern schon in der Schulzeit wurde ich so gerufen“, erinnert sich Raimund Königs. Heute wird der Ur-Erkelenzer 50 Jahre alt.

Glücklich und zufrieden nach dem Köln-Marathon 2007: Raimund Königs aus Erkelenz.  Foto: RPO
Glücklich und zufrieden nach dem Köln-Marathon 2007: Raimund Königs aus Erkelenz. Foto: RPO

Bei der Feier heute Abend im kleinen Kreis muss er bestimmt auch die ein oder andere Anekdote aus seiner sportlichen Karriere zum Besten geben. Beim SC 09 hat er bis zur B-Jugend Fußball gespielt, ehe er dem Handball den Vorzug gab. Mit dem TV 1860 spielte er in der A-Jugend-Oberliga – und wurde dabei einmal sogar Zweiter. 1977 bis ’84 wehrte er für die Erste Mannschaft seines Heimatvereins die Bälle ab, ehe er zum aufstrebenden TV Hückelhoven-Ratheim wechselte. Dort verbrachte er acht sehr erfolgreiche Jahre, stieg bis in die Verbandsliga auf. Beim ETV ließ er anschließend seine erste sportliche Karriere ausklingen.

Um dann 1996 mit Volldampf seine zweite zu beginnen: als herausragender Langstreckenläufer – egal ob 10 000 Meter oder Marathon. Als seinen größten Einzelerfolg bewertet er Platz sechs in der M 40 über 10 000 Meter bei der Deutschen Meisterschaft 2000 in Ludwigshafen, als größten Mannschaftserfolg (im Trikot des SC Myhl LA) die Deutsche Marathon-Vizemeisterschaft 2002 in Berlin.

Ans Aufhören denkt der frischgebackene „Fuffziger“ noch lange nicht: „Solange der Erfolg noch in einer vernünftigen Relation zum betriebenen Trainingsaufwand steht, möchte ich auf diesem Niveau weitermachen“, verrät Königs. E i n Geburtstagsgeschenk macht er sich selbst: Im November nimmt er nach 2001 zum zweiten Mal am Marathon in New York teil. „Diesmal aber einfach zum Genießen.“ MARIO EMONDS

Quelle: RP

 
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