Fußball: Germania verlor Verfolgerduell
VON HANS-RUDOLF RITZEN - zuletzt aktualisiert: 09.10.2006In der Fußball-Kreisliga A Heinsberg hatte TuS Kückhoven bei SG Würm/Lindern mit 0:2 das Nachsehen.
Jubel bei SV Schwanenberg (2:1 gegen Adler Effeld) und SV Kuckum (3:1 gegen SC Myhl) über erste Saisonsiege.In der Heinsberger Fußball-Kreisliga A versäumte es Germania Kückhoven am 10. Spieltag durch das 0:2 im Verfolgerduell bei der SG Würm/Lindern mit dem spielfreien Leader Viktoria Katzem nach Punkten gleichzuziehen. Ihre ersten Saisonsiege fuhr das Schlussduo ein. Der SV Schwanenberg schlug Adler Effeld (2:1), der SV Kuckum den SC Myhl (3:1).
SV Kuckum – SC Myhl 3:1 (0:1). Das Schlusslicht kam verdient zum ersten Saisondreier. Es war feldüberlegen und hatte auch die besseren Chancen. Doch zunächst galt es, einer frühen Führung (15.) des Neulings durch Engin Sentürk nachzulaufen. SV-Schlussmann Michael Lambertz verhinderte kurz vor der Pause einen höheren Rückstand. Mit einem Doppelschlag (65., 67.) drehte Artur Matern die Partie. Dirk Lambertz legte nach (72.).
SV Waldenrath/Straeten – SC Wegberg 0:1 (0:0). In einem verteilten, aber schwachen Spiel deutete alles auf ein torloses Remis, als dem Bezirksligaabsteiger in der 87. Minute durch Routinier Olaf Roggen doch noch das Tor des Tages glückte.
SV Waldfeucht/Bocket – VfR Granterath 3:0 (1:0). Obwohl die Heimelf rasch (2.) durch Andre Majorek in Führung ging, legte sie ihre Nervosität vor dem Wechsel gegen die harmlosen Gäste nie ab. Kaum aus der Kabine, vergeigte Volker Tholen zwei Hundertprozentige. Auf Zuspiel von Majorek gelang ihm dann doch das 2:0 (55.). Einen Alleingang schloss Tobias Vraetz mit dem 3:0 (80.) ab. Der VfR verzeichnete einen Pfostenschuss (88.).
Roland Millich – SV Brachelen 5:3 (2:2). Roland legte super los, traf nach wunderschönem Zuspiel von Leon Rice auf Christian Schostock auch früh (8.). Doch der SV drehte innerhalb von drei Minuten den Spieß um (29. Roland Nacken, 32. Andre Lindt). Mit dem Halbzeitpfiff konnte Schostock mit einem Foulelfmeter egalisieren. Das Heimteam legte durch Waldemar Gizel nach Ecke Makarovs nach (51.). Lindt glich aus (62.). Ein Doppelschlag (76., 78.) bescherte der Kovacevic-Elf durch Schostock und Dima Widerkehr noch den Vollerfolg.
SV Breberen – FC Union Schafhausen 2:0 (1:0). Als Schaufhausens Spielertrainer Dirk Ruhrig sich nach zwei Minuten nur durch einen Foul im eigenen Strafraum zu helfen wusste, schien Breberens Führung vorgezeichnet. Doch Tom Seferens setzte den Strafstoß an den Außenpfosten. Donevan Hilgers brachte mitte der ersten Hälfte die Heimmannschaft dann doch in Führung (25.). Nach einem Konter entschied Sebastian Theves die Begegnung (88.).
SV Höngen/Saeffelen – FC Randerath/Porselen 3:4 (1:4). Trotz früher Führung (8. Patrick Beckers) gaben die Selfkänter die Partie zwischen der 12. und 26. Minute komplett aus der Hand, als Ra/Po durch je zwei Tore von Marius Mertens und Frank Lambertz auf 4:1 enteilen konnte. Nach der Pause fing sich der Sportverein wieder, hatte auch mehr vom Spiel. Doch es reichte nur noch durch zwei weitere Treffer von Beckers (77., 89.) zum Anschluss.
SV Schwanenberg – Adler Effeld 2:1 (1:1). Die Zuschauer sahen eine gutklassige A-Liga-Begegnung, in der die Schwäne deutliche Vorteile besaßen. Die gerieten zunächst aber in Rückstand (27. Andy Towers). Doch nur wenig später (35.) besorgte Danny Kloppmann nach Zuspiel von Sascha Kolonko den Gleichstand. Weitere gute Möglichkeiten wurden wie so oft im bisherigen Saisonverlauf vergeben. Nach knapp einer Stunde (59.) markierte Christian Theißen mittels Strafstoß (Foul an Kloppmann) dann doch den ersten Saisonsieg.
SG Würm/Lindern – Germania Kückhoven 2:0 (2:0). Die Zuschauer sahen ein ansprechendes Verfolgerduell. Das mussten die Würmer ab der 41. Minute in Unterzahl bestreiten (gelb-rot gegen Gordon Horvath). Beim Führungstor (22.) ließ Michael Stepprath im Laufduell Germanias Libero Dominik Engling alt aussehen. Zwei Minuten später war der Endstand bereits hergestellt, als Ramdane Saghiri nach Foul an de Castro per Strafstoß zum 2:0 traf. Ein Verlegenheitsschuss auf die Latte (80.) blieb Kückhovens einzige Chance.
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