Große Erleichterung
VON ANKE BACKHAUS - zuletzt aktualisiert: 06.02.2012Der Sieg im Kellerduell der Bezirksliga hat der Reserve des TV 1860 Erkelenz Auftrieb verschafft. Deutlich gewannen auch die Landesliga-Frauen der SG Rurtal-Hetzerath. Schwer taten sich Rurtals Männer.
Der Sieg im Kellerduell der Bezirksliga hat für große Erleichterung beim TV 1860 Erkelenz 2 gesorgt. Mit 29:24 setzte sich der ETV bei der SG Wickrath-Beckrath 2 durch. Dagegen sah die Erkelenzer "Erste" in Krefeld schlecht aus. Mit Anti-Handball kämpften die C-Juniorinnen des HSV Wegberg.
Männer-Landesliga: Turnklub Krefeld – TV 1860 Erkelenz 25:21 (15:10). Der Turnklub war schon nicht gut, der ETV dafür noch schlechter. In diesem Punkt fand ETV-Trainer Carsten Hirschfelder deutliche Worte. Die Niederlage war vermeidbar, denn die Erkelenzer zeigten diesmal eine extreme Schwäche im Abschluss. Haarsträubend, wenn die Chancen reihenweise per Strafwurf oder auch frei vor dem Tor großzügig vergeben werden. In den letzten zehn Minuten zeigten die Erkelenzer jedoch wieder ansprechenden Handball. Die ETV-Tore: Rosenthal 6, Wagenblast 4, Rauschen 2, Jaeger 2, Krüger 2, Funke 2, Friedrich 2, Poméon 1.
24:29-Niederlage
TuS Oberbruch Mit 24:29 (9:13) verloren die Landesliga-Frauen des TuS Oberbruch ihr Spiel beim TV Lobberich 2. Ausgeglichen verlief die Partie in der ersten Halbzeit, doch einige Fehler sorgten für die Lobbericher Vorteile. Nach der Pause gab es noch ein Aufbäumen des TuS. Die Oberbrucher Tore: Hennen 5, Brehmer 4, Nitsche 4, Vos 4, Breker 3, Füßer 2, Hippel 1.
Frauen-Landesliga: SG Rurtal-Hetzerath – VT Kempen 31:15 (13:7). Zuerst noch nervös, setzten sich die Rurtalerinnen nach und nach ab. Der sehr jungen Kempener Mannschaft fiel nichts ein, um Rurtals Drang nach vorn zu stoppen. Die SG spielte immer befreiter auf, Tempos und schnelle Angriffe funktionierten so gut wie lange nicht. Vor allem Katja Buttler und Britta Czerniak waren daran beteiligt. Klar, dass den Rurtalerinnen ein Stein vom Herzen gefallen ist – nun sind es drei Punkte bis zum ersten Abstiegsplatz. "Das ist aber kein Grund zum Ausruhen, statt dessen müssen wir den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen", sagten die Rurtalerinnen nach dem Spiel. Rurtals Tore: Buttler 11, Czerniak 8, Stops 5, Lipp 3, Ternes 2, Lambertz 1, Kuesters 1.
Männer-Bezirksliga: SG Wickrath-Beckrath 2 – TV 1860 Erkelenz 2 24:29 (10:11). Die Erkelenzer sahen das Kellerduell quasi als Endspiel an. Sie hatten sich gut vorbereitet und den personellen Engpass mit Magnus Friedrich (meldete sich fit aus dem ETV-Lazarett), dazu hatte Trainer Hans-Willi Hilgers Pit Matzies und Harry Aretz reaktiviert. Nach einem verkrampften Start gewann der ETV an Sicherheit. Die Gäste begannen, das Spiel zu gestalten, dabei übernahm Aretz als "alter Handballhase" sogar die Führungsrolle. Hilgers blieb in der Pause aber verhalten optimistisch. Nach verhaltenem Start der zweiten Halbzeit war es wieder der ETV, der das Sagen übernahm. Endlich brachten auch kleine Fehler die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Pit Matzies und Robert Flock zeichneten sich hierbei aus. Die ETV-Tore: Matzies 12, Flock 5, Jacobs 3, Baumgart 3, Aretz 2, Friedrich 1, T. vor dem Esche 1, Schubert 1, Rauschen 1.
SG Rurtal-Hetzerath – Welfia Mönchengladbach 33:29 (14:16). Gegen sehr gut aufgelegte Welfen taten sich die ambitionierten Rurtaler lange schwer. Etwas Chaos herrschte dabei in der Abwehr, denn Rurtal kassierte viele leichte Welfia-Treffer. Satte zehn Stürmerfouls pfiffen die Schiedsrichter gegen Rurtal, so lagen die Gastgeber zur Pause mit zwei Toren zurück. Jedoch schafften es die Rurtaler, zumindest die Abwehr mit Torwart Sebastian Kremers zu stabilisieren. Im Angriff gewann die SG viele 1:1-Situationen, die die Welfen versuchten, mit Fouls zu unterbinden. In diesem Zusammenhang war es SG-Spielertrainer Yves Nolte eine Freude, die Strafwürfe zu verwandeln. Rurtals Tore: Nolte 17, Barbuir 5, Heinen 2, Baetz 2, Maertin 2, Gaber 2, Buttler 2, Heppner 1.
Verbandsliga, weibliche C-Jugend: HSV Wegberg – HSG Duisburg-Süd 17:9 (6:3). Mit Anti-Handball bekamen es die Wegbergerinnen zu tun. Die HSG zeigte völlige Talentfreiheit, während der HSV alles daran setzte, ein vernünftiges Spiel aufzubauen. Wegbergs Tore erzielten: Paulsen 8, Tieben 2, Söntgen 2, Arndt 1, Hummelsheim 1, Steffan 1, Kaphahn 1, Puderbach 1.
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