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Heimkehr nach zehn Jahren

VON ANKE BACKHAUS - zuletzt aktualisiert: 17.09.2010

Mit vier Landesligisten, zwei Bezirksligisten sowie zwei Junioren-Verbandsligisten ist das Erkelenzer Land auf Verbandsebene vertreten. Die SG Rurtal-Hetzerath hat einen prominenten neuen Spielertrainer: Der wurfgewaltige Yves Nolte kam vom Oberligisten VfR Übach-Palenberg.

Seine Tore werden beim Landesligisten auch in der neuen Spielzeit gefragt sein: Erik Wessel und sein TV 1860 Erkelenz wollen erst gar nicht in Abstiegsnöte kommen.  Foto: RPO
Seine Tore werden beim Landesligisten auch in der neuen Spielzeit gefragt sein: Erik Wessel und sein TV 1860 Erkelenz wollen erst gar nicht in Abstiegsnöte kommen. Foto: RPO

Eines haben so gut wie alle Mannschaften gemeinsam: Die Sommerferien endeten spät, dadurch standen die Sporthallen nicht wie gewünscht zur Verfügung. Daraus folgt: So ganz optimal vorbereitet sind die meisten Teams nicht, wenn am Samstag und Sonntag die Handball-Saison 2010/2011 angepfiffen wird. "Die Spielpraxis muss eindeutig die Saison selbst bringen", sagt so etwa Carsten Hirschfelder, Trainer des TV 1860 Erkelenz in der Männer-Landesliga. Genau darauf setzen auch seine Trainerkollegen.

Zu diesem Trainerkreis gesellt sich ab sofort ein neues, wenn auch altbekanntes Gesicht: Yves Nolte, damals der wurfstärkste Spieler des ASV Rurtal Hückelhoven, ist nach zehn Jahren wieder in die Heimat zurückgekehrt. Beim Oberligisten VfR Übach-Palenberg war er eine feste Größe, nun wird er als Spielertrainer die Erste Mannschaft der SG Rurtal-Hetzerath (Männer-Bezirksliga) verstärken. Und der 33-Jährige fühlte sich prompt wieder wohl, hat mit seiner Mannschaft straff trainiert, denn: "Unser Ziel ist, am Saisonende den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen."

Info

Kreispokal

Hauptrunde Am vergangenen Wochenende fand im Kreispokal die Vorrunde der Männer und die Hauptrunde der Frauen statt. Weiter geht es am 23./24. Oktober mit der Hauptrunde der Männer. Das Viertelfinale der Frauen folgt am 20. November.

www.sis-handball.de

Gute Trainingsbeteiligung

Dazu hat er den Kader entsprechend geformt und seine Spieler auf die kommenden Aufgaben gut vorbereitet. Nolte: "Die Trainingsbeteiligung ist gut, darum können wir guter Dinge die Saison beginnen." Nolte folgte übrigens auf das Duo Ralph Ketter und Frank Symanski, die ihre Trainerlaufbahn beendeten. Realisiert die SG den Aufstieg, könnten sich in der übernächsten Saison interessante Lokalduelle mit dem TV 1860 Erkelenz ergeben, die schon zu alten Bezirksligazeiten stets spannend und munter waren.

Die Voraussetzung dafür ist, dass die Hirschfelder-Truppe den Klassenerhalt packt. "Es wird wieder sehr schwer werden", prognostiziert der Coach, der von seinem eher kleinen Kader rasch die Punkte fordert, um nicht schon wieder erst auf der Zielgeraden den Ligaverbleib zu sichern. Hirschfelder will vor allem die doppelt spielberechtigten A-Junioren fördern und schrittweise an den Landesliga-Spielbetrieb gewöhnen. Die A-Jugend, die von Heidi Poméon trainiert wird, startet nach der knapp verpassten Oberliga-Qualifikation in der Verbandsliga. Die Jungs sollen das obere Drittel anpeilen, die Trainerin will dazu aber auch erstmal abwarten, wie sich die Mannschaften der anderen Handballkreise präsentieren.

Bei den Frauen werden in der Landesliga wieder drei heimische Teams an den Start gehen. Die besten Chancen wird wohl der TV 1860 Erkelenz haben. Neben Trainer Steffen Heinke, der innerhalb kurzer Zeit eine gute Mannschaft auf die Beine gestellt hat, wird Manfred Printzen als ebenfalls sehr erfahrener Trainer die Erkelenzerinnen begleiten. Die Trainer setzen auf die jungen Spielerinnen, die sich entwickeln und integrieren sollen. Mit Diana Wille und Lisa Ziegler haben zwei gute Torfrauen den ETV zwar verlassen, mit Michaela Mielcarek und Judith Frings werden diese Weggänge aber kompensiert werden können.

Nichts anderes als den Klassenerhalt will der TuS Oberbruch erreichen. Das Team, das erst zum Saisonfinale prima Spiele zeigte und sich personell nicht verändert hat, will nun schneller Fuß fassen. Mit Timo Barbuir haben die Rurtalerinnen einen neuen Trainer gefunden, der Ralf Krause beerbt hat. Die SG ist nach dem Aufstieg taktisch neu ausgerichtet und will mit viel Kampfgeist die Landesliga halten.

Der TuS Hertha Hetzerath schickt seine C-Juniorinnen ins Verbandsligarennen. Nach den tollen Leistungen in der Qualifikation geht die junge Mannschaft entspannt in die Saison. Für Trainer Manfred Rütten steht die Weiterentwicklung im Vordergrund.

Quelle: RP

 
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