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In Schwanenberg steigt Duell der (noch) Sieglosen

VON HERBERT GRASS - zuletzt aktualisiert: 17.09.2010

Während Neuling Union Schafhausen mit dem 2:1 gegen Yurdumspor Aachen in einer Nachholpartie des 1. Spieltages seinen ersten "Dreier" gutschreiben konnte, warten darauf noch die Mitaufsteiger SV Schwanenberg und Arminia Eilendorf. Und genau diese beiden stehen sich am Sonntag in Schwanenberg gegenüber. Mit jeweils einem Punkt auf der Habenseite belegen sie zurzeit die Abstiegsplätze zwei und drei. Eine also schon richtungsweisende Partie für die nähere Zukunft. Das wissen auch "Schwäne"-Coach Frank Strothkämper und seine Jungs. Nicht nur deshalb wollen sie alles dafür tun, mit einem Sieg endlich in der Liga anzukommen.

Klappt's für André Feiter und seinen SV Schwanenberg gegen die Arminia mit dem ersten Sieg?  Foto: RPO
Klappt's für André Feiter und seinen SV Schwanenberg gegen die Arminia mit dem ersten Sieg? Foto: RPO

Trotz des Sieges gegen Yurdumspor gilt das natürlich nach wie vor auch für Schafhausen, das bei Borussia Brand eine durchaus lösbare Aufgabe vor der Brust hat. Gelingt es der Union um Spielertrainer Holger Louis tatsächlich, in Brand auf der Karl-Kuck-Anlage erneut dreifach zu punkten, wäre das natürlich genau die "Medizin", dem eigenen Selbstvertrauen einen weiteren Schub zu verpassen.

Kellersberg bislang enttäuschend

Der selbsternannte Meisterschaftsfavorit und Aufstiegskandidat SC Kellersberg enttäuschte bisher auf der ganzen Linie. Niederlagen zuhause gegen Baesweiler (1:3) und Yurdumspor (1:2) steht gerade mal ein Unentschieden beim VfR Würselen entgegen. Und dieses 1:1 am zweiten Spieltag gelang erst mit einem Last-Minute-Treffer.

Am Sonntag wird der Ex-Landesligist wohl erneut auf Herz und Nieren getestet, muss beim TuS Kückhoven ran. Die Germania verlor zwar am Sonntag bei Angstgegner Haaren 0:3, war dabei aber lange Zeit die bessere Mannschaft. TuS-Coach "Jo" Lambertz sollte ob der unnötigen Niederlage seinen Schützlingen die Enttäuschung bis Sonntag ausgetrieben haben.

Wiedergutmachung für das deutliche 0:4 bei Westwacht Aachen will auch der SV Brachelen, der zuhause den VfR Linden-Linden erwartet. Die Würselener Vorstädter erwischten mit bereits drei Siegen zwar einen Saisonstart nach Maß, sind auf Dauer aber wohl kaum in der Spitzengruppe zu erwarten. Ein Dreier ist für den SVB also allemal machbar. Das wird wohl auch dessen Trainer Jörg Beyel vermitteln.

Das punktlose Schlusslicht Blau-Weiß Alsdorf wird im Stadtderby gegen Alemannia Mariadorf kaum über eine Statistenrolle hinauskommen. Auch Yurdumspor Aachen ist gegen den JSV Baesweiler krasser Außenseiter. Wesentlich enger sollte es da schon zwischen dem SV Eilendorf und der DJK FV Haaren sowie zwischen dem VfR Würselen und Westwacht Aachen zugehen. In beiden Partien ist "Derby-Time" angesagt.

Quelle: RP

 
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