Marathon: In Wegberg auf heißem Asphalt
VON ANDREAS ROTH - zuletzt aktualisiert: 06.07.2009Weil sie erst mit einstündiger Verspätung um 9 Uhr gestartet wurde, war allen Beteiligten klar, dass die Marathon-Kreismeisterschaft am Sonntag eine Hitzeschlacht geben würde. Für die Einzelwertung traten 36 Männer und eine Frau an, demgegenüber wollten sich 38 Staffeln über die Marathonstrecke miteinander messen.
Diese Staffeln bestehen aus mindestens zwei und maximal sechs Läuferinnen und Läufern, die Einzelteilstrecken zwischen fünf Kilometer und Halbmarathon laufen. Die letztjährige Siegerstaffel der SG Neukirchen-Hülchrath wurde gestern auf den zweiten Platz verwiesen. Ihre Zeit von 2:53:05 Stunden wurde von den "Erka-Fun-Runners" um fast zehn Minuten unterboten.
Das Team, bestehend aus Norbert Böbel, Norbert Winzen, René Fischermann, Markus Schopen, Raimund Königs und Sascha Berger, beherrschte die Konkurrenz in 2:43:38 Stunden mehr als deutlich. Auf den dritten Platz kam Athletik Waldniel (2:53:55).
Sieger der Marathoneinzelwertung wurde Hans-Jürgen Schwarz von Alemannia Aachen, der nach 3:07:51 Stunden durchs Ziel lief. Nach 3:14:03 wurde Vorjahressieger Berthold Landtreter vom Team Erdinger Alkolfrei als Zweiter der Gesamtwertung gestsoppt. Auf dem dritten Platz folgte Manfred Schax vom SV Viktoria Winnekendonk, der 3:21:25 benötigte. Der Vorjahreszweite Lothar Overhage von der DJK LV Aachen-Haaren kam mit 3:23:10 auf Platz vier ein.
Marathon-Kreismeister wurde wie im vergangenen Jahr Stephan Reitinger vom SC Myhl-Leichtathletik. Er brachte das Kunststück fertig, sogar noch etwas schneller zu sein, als vor Jahresfrist. Seine diesjährige Siegerzeit von 3:27:33 war um ziemlich genau fünf Minuten schneller als 2008. – Frauen-Kreismeisterin wurde Ulrike Kullnick vom VSV Grenzland, die nach 4:11:51 das Ziel erreichte.
Aber nicht nur für die Läuferinnen und Läufer war es eine kräftezehrende Tortour an diesem heißen Sonntagvormittag. Auch die Helferinnen und Helfer des VSV Grenzland gingen zum Teil an ihre Leistungsgrenze. Da hörten sie gerne, dass die Aktiven von einer "guten Veranstaltung" sprachen.
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