Fußball: Kuckum machte das Dutzend voll
VON HERBERT GRASS - zuletzt aktualisiert: 30.07.2007Nierspokalsieger 2007 ist der SV Niersquelle Kuckum, der mit einem 3:1 (1:0) gegen Vorjahrstitelträger SV Wickrathberg jetzt mit zwölf Turniersiegen alleiniger Rekordhalter des bereits zum 42.Mal ausgespielten Traditionsturniers wurde. Die Niersquellkicker durften sich neben dem Wanderpokal auch noch über 300 Euro freuen, die ihnen vom Vizepräsidenten der Nierspokalgemeinschaft, Bruno Anderheggen aus Wanlo, überreicht wurden. Wickrathberg erhielt 200 Euro, während sich der TuS Keyenberg und der SV Holzweiler die Prämie für Platz drei (150 Euro) und vier (100 Euro) teilten. Das Spiel um Platz drei wurde wegen des Dauerregens erst gar nicht angepfiffen, damit auf dem Rasenplatz von Turnierausrichter Venrath nicht schon vor Saisonbeginn kaum mehr reparable Schäden hinterlassen wurden. Für die Entscheidung des SV Venrath hatten nicht nur die beteiligten Vereine aus Keyenberg und Holzweiler Verständnis, das wurde so auch von der Mehrheit der gut 200 Finalzuschauer so gesehen.
SV Wickrathberg – SV Niersquelle Kuckum 1:3 (0:1). Der Titelverteidiger und hochmotivierte Mönchengladbacher B-Liga-Vertreter agierte zwar wieder mit Viererkette, sah bis auf die Anfangsphase aber nicht so gut aus wie noch in der Vorrunde, als er den SV Kuckum noch 2:1 besiegen konnte. Die Lücken in Wickrathbergs Abwehr wurden zunächst aber nicht genutzt, weil SVK-Spielertrainer Fatih Süngü zwei gute Kopfballchancen nicht unterbrachte. In der 11. Minute köpfte er vorbei und 20 Minuten später scheiterte er an Wickrathbergs Torwart Stefan Peters. Dafür legte Süngü in der 44. Minute aber mustergültig für Tobias Hamman auf, der ungehindert zur Pausenführung traf. Nachdem Stefan Rippergarten den eingewechselten Artur Mattern von den Beinen geholt, Schiri Thomas Handschuhmacher auf den ominösen Punkt gezeigt und Thomas Portz auf 2:0 erhöht hatte, war die Partie so gut wie entschieden. Da keimte nach dem 1:2 von David Lammertz strammem 20Meter-Flachschuss zwar noch einmal Hoffnung auf beim Titelverteidiger. Aber nach dem 1:3 von Alex Mattern (76.) der eine Freistoßflanke von Dirk Lennartz mit dem Kopf versenkte, war auch die wieder dahin.
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