"Nichts anbrennen lassen"
VON ANDREAS ROTH - zuletzt aktualisiert: 27.11.2009Landesligist TV 1860 Erkelenz bei der DJK SV Eschweiler/Dürwiß. TTV Hilfarth könnte dem ETV Glücksgefühle schenken, müsste aber den Spitzenreiter überraschen.
Nachbarschaftshilfe
Hückelhoven-Ratheim Auf Nachbarschaftshilfe hoffen die Arsbecker von Seiten des TV Ratheim, der beim Tabellenzweiten Anrather TK gastiert.
Keine Ambitionen Auch wenn Ratheim l keine Ambitionen auf einen Spitzenplatz mehr hat, hat die Mannschaft das Zeug dazu, jedem der Top-Clubs ein Bein zu stellen. Ehrgeizig genug ist das TVR-Sextett auf jeden Fall.
"Nichts anbrennen lassen und auf einen Fauxpas der Konkurrenz warten" – so lautet die Devise der Landesliga-Truppe des TV 1860 Erkelenz für die beiden letzten Partien der Hinrunde. Damit die Rechnung aufgeht, müssen die Erkastädter an diesem Wochenende bei der DJK SV Eschweiler/Dürwiß gewinnen.
Der Papierform nach sollte das kein Problem sein, gehören die Kombinierten doch zu den Teams, denen das Abstiegswasser bis zum Halse steht. Da müsste für den Tabellenzweiten selbst der erneute Ausfall von Daniel Patza zu verkraften sein. Überheblichkeit ist freilich nicht angebracht, denn Eschweiler hat ein sehr starkes Spitzenpaarkreuz, muss aber auf den unteren Rängen häufig auf nicht klassentaugliches Ersatzmaterial zurückgreifen.
Zum ungetrübten Erkelenzer Glücksgefühl könnte Nachbar TTV Hilfarth beitragen, wenn es ihm gelingt, beim Tabellenführer TTF GW Elsdorf einen Überraschungscoup zu landen. Das Sextett von der Rur zeigte zuletzt gegen Kreuzau II eine kompakte Leistung und kann an einem guten Tag jeden Gegner in dieser Klasse in Verlegenheit bringen. Warum also nicht ?
Mit Teams aus der Bezirksliga-Spitze haben es die heimischen Vertreter SV/TTC Baal und TTC 70 Kückhoven zu tun. Baal hat gegen den Fünften TuS Wickrath III zumindest den Heimvorteil auf seiner Seite. Ist dazu auch der zuletzt gehandicapte Altmeister Helmut Kroyer wieder voll im Saft, könnte ein Überraschungszähler durchaus drin sein (Sa., 18.30 Uhr).
Schwerer dürfte es für den TTC Kückhoven beim Landesliga-Absteiger JTTC Hochneukirch werden. Die Hochneukircher Oldtimer, die seit Jahren vor allem in Seniorensport Lorbeeren scheffeln, spielen immer noch einen gepflegten Ball und haben an der Spitze mit dem Ex-Herzogenrather Esat Alaz (16:1-Siege) eine nahezu 100prozentige Bank. Da wäre schon eine knappe Niederlage für Halcour und Co. ein achtbares Ergebnis.
Um wichtige Punkte im Hinblick auf den Klassenerhalt geht es im Bezirksklassen-Lokalderby zwischen TTV Hilfarth II und TTC BW Kipshoven. Hilfarth setzt auf die Routine seiner durchweg altgedienten Akteure und die Unterstützung der heimischen Fans. Kipshoven verweist auf die starken Vorstellungen der letzten Zeit, besonders das 8:8 gegen Aufstiegskandidat Anrather TK. So oder so, die Partie dürfte wohl kaum vor dem Schlussdoppel entschieden sein (Sa., 18.30 Uhr).
TTC Arsbeck hat seit acht Spieltagen keinen Punkt mehr abgegeben und sich so schon ein schönes Punkte-Polster auf die Konkurrenz verschafft. Beim TTC Hardt/Venn ist diese Serie in Gefahr, denn die Gastgeber haben ein ausgeglichenes Team und sind an eigenen Tischen nur schwer zu besiegen.
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