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Fußball: Nichts wirds mit dem Derby

VON HERBERT GRASS - zuletzt aktualisiert: 05.08.2009

Sportfreunde Uevekoven verlieren bei Roland Millich 0:1 und das Schlagerspiel gegen Beeck.

Dremmen wieder im Torrausch (8:1 gegen Übach-Boscheln) und Teveren zum späten 4:1-Sieg in Erkelenz.
Der Schwanenberger Neuzugang Stefan Fuchs (kam vom SC 09 Erkelenz) spring in die Flanke des Beeckers Arian Berkigt. Der Mittelrheinligist gewinnt bei den "Schwänen" 2:0.  Foto: RPO
Der Schwanenberger Neuzugang Stefan Fuchs (kam vom SC 09 Erkelenz) spring in die Flanke des Beeckers Arian Berkigt. Der Mittelrheinligist gewinnt bei den "Schwänen" 2:0. Foto: RPO

Mit Siegen bei A-Ligist SV Schwanenberg (FC Wegberg-Beeck 2:0) und Bezirksligist SC 09 Erkelenz (Germania Teveren 4:1) qualifizierten sich die beiden Mittelrheinligisten wie erwartet für das Viertelfinale. Nicht erwartet werden durfte hingegen das 1:0 des SV Roland Millich (A-Liga) gegen Bezirksligavertreter Sportfreunde Uevekoven, die damit das erhoffte "Derby" gegen Nachbar Beeck in der nächsten Runde verpassten. In diesen Genuss kommen jetzt die "Roländer" und deren neuer Trainer Markus Sodekamp. Recht souverän der Auftritt des TuS Rheinland Dremmen, der den eine Klasse tiefer angesiedelten A-Liga-Vertreter VfL Übach-Boscheln in der Rheinland-Kampfbahn mit 8:1 vom Platz fegte.

SV Schwanenberg – FC Wegberg-Beeck 0:2 (0:1). Schon in der siebten Minute markierte David Sasse das 1:0 für den favoriten Gast, der auch in der Folge deutlich die Richtung vorgab. Aber auch die ersatzgeschwächten "Schwäne" hatten die ein oder andere Konterchance, "aber da fehlt uns mit Danny Kloppmann einfach der Knipser", konstatiert Schwanenbergs Betreuer Horst Richter. Auch nach der roten Karte für Beeck's Lars Klitsch in der 40. Minute – Klitsch hatte André Feiter mit einer Notbremse von den Beinen geholt – änderte sich am Spielverlauf wenig. Beeck dominierte, und machte mit dem 2:0 von Michael Meven in der 57. Minute letzte Schwanenberg Träume zunichte.

TuS Rheinland Dremmen – VfL Übach-Boscheln 8:1 (2:1). "Die haben in der ersten Halbzeit richtig gut dagegen gehalten", meinte TuS Trainer Klaus Richter, "haben allerdings nach dem 3:1 resigniert". Dessen Gegenüber, Spielertrainer Holger Bien, musste in der 77. Minute mit "Gelb/Rot" vorzeitig vom Platz. Da hatte es aber schon 5:1 für Dremmen geheißen. DieTorfolge: 10. Minute 1:0 Idris Börek, 13. 1:1 Thomas Schönbeck, 22. 2:1 Mirko Dreßler, 51. 3:1 Börek, 55. 4:1 Klaus Dohmen, 62. 5:1 Robert Pütz, 80. 6:1 Jochen Dautzenberg, 82. 7:1 Peter Burger, 84. 8:1 Pascal Thora.

SV Roland Millich – Sportfreunde Uevekoven 1:0 (0:0). Das Gronewaldstadion stand nach dem Überraschungscoup gegen den klassenhöheren Gegner natürlich Kopf. Und jetzt freut man sich schon auf's Viertelfinale nächste Woche gegen Mittelrheinligist FC Wegberg-Beeck. Vor rund 150 Zuschauern verzeichneten die Schützlinge von Uevekovens Trainer Rodolfo Mohren zwar deutlich mehr Ballbesitz, zu mehr als zwei wirklich guten Chancen reichte es aber nicht. Die tief gestaffelte, von Trainer Markus Sodekamp verordnete"Beton"-Abwehr der Roländer ließ einfach nicht mehr zu. Weil aber auch da in der Offensive wenig zusammen ging, lief alles auf ein torloses Remis und eine Verlängerung hinaus. Bis in die Schlussminute, da genau leitete Millichs Libero Goran Kovacevic einen Konter ein, der über Waldemar Leichling Vitali Geppert erreichte. Geppert düpierte den letzten Gäste-Abwehrspieler, und schob den Ball überlegt am machtlosen Sportfreunde-Torwart Michael Mengwasser vorbei, zum umjubelten 1:0 ins Tor.

SC 09 Erkelenz – Germania Teveren 1:4 (1:0). Zur Halbzeit durften die Erka-Boys noch vom Viertelfinale träumen, führten sie doch nach einem wirklich sehenswert ausgeführten Freistoß von Dennis Jansen aus der 45. Minute 1:0. Das allerdings schon etwas glücklich, hatte der Mittelrein - Ligist bis zu diesem Zeitpunkt doch eindeutig die Richtung vorgegeben. Nach der Pause hielt die Germania weiter das Tempo hoch, und schon in der 55. Minute schaffte Hendrik Bergmann den 1:1-Gleichstand. Andreas Simons (Neuzugang aus Eilendorf) sorgte mit einem unhaltbaren Kopfball für die 2:1-Führung der Germania. Bei Erkelenz, das auf die Verletzten Yannick Fongern und Swen Rixen verzichten musste, schwanden die Kräfte. Die Folge: 67. Minute 1:3 Alexander Back, 84. 1:4 Hendrik Bergmann.

Quelle: RP

 
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